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ProjekteAG Lautenbach: aktuelle Projekte
Diagnostik mit Petri-Netzen
Ein wichtiger Anwendungsbereich wissensbasierter Systeme ist die Diagnostik. Bei dieser Problemlösungsklasse versucht man, von beobachteten Symptomen abduktiv auf eine adäquate Diagnose zu schließen. Charakteristisch für diagnostische Probleme ist, dass das zugrunde liegende Wissen unvollständig und unsicher ist. Je nach Art des zugrunde liegenden Wissens, wie heuristisches oder modellbasiertes Wissen, sind bisher spezifische Diagnostik-Techniken erforderlich. Das Ziel, die vorkommenden unterschiedlichen Wissensarten mit Petri-Netzen einheitlich darzustellen und zu dieser uniformen Repräsentation eine generelle und anwendungsabhängige Diagnostik-Methode zu entwickeln, konnte in der Vergangenheit erreicht werden und wurde in der Dissertation von Rudolf Kruse ('Dualität bei Petri-Netzen — Anwendungen für Netze mit Stellen- und Transitionsmarken') behandelt. Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Diagnostik mit Petri-Netzen leistete Jörg Müller mit seiner Dissertation 'Dualität und Analyse von Formalen Modellen — Prädikat/Transitions-Netze und ihr Bezug zur Linearen Algebra', worin das lange bestehende Problem der Dualisierung höherer Netze gelöst wurde. Auf Basis dieser Forschungsergebnisse ist es nunmehr möglich, weitergehende Fragestellungen im Bereich der Diagnostik mit Hilfe von Petri-Netzen zu untersuchen. | ||||||||||||||||
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Editor: Alexander Pinl - last update: 08.06.2007 |
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