Mensch-Maschine-Kommunikation SS 2008

     

    Die Vorlesung findet jeden Donnerstag von 14-16 (c.t.) Uhr im Raum E 414 statt.

     

     

    Begleitmaterial zur Vorlesung

    Power-Point-Präsentationen der Vorlesungen:

    Einleitung
    1.Vorlesung (Nachrichten)
    2.Vorlesung (Zeichen)
    3.Vorlesung (Übersetzung)
    4.Vorlesung (Handeln)
    5.Vorlesung (Diskurs)
    6.Vorlesung (Instrumentalisierung)
    7.Vorlesung (Schrift)
    8.Vorlesung (Verstehen)
    9.Vorlesung (Massenkommunikation)
    10.Vorlesung (Netzwerke)
    Übersicht

     

    Anmeldung zu Nachklausur MMK 2008: Die MMK-Klausur findet Di. am 18.11.2008 14-16 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt entweder auf dem Schwarzen Brett oder per MeToo. Die Ort wird abhängig von der Anzahl der Anmeldungen später bestimmt. Bei geringen Teilnehmerzahl (bis drei) findet die Klausur in A321 statt. Anmeldung durch eMail an .

     

    Klausuranmeldung: Die MMK-Klausur findet Do. am 31.07.2008 in E414 14-16 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt entweder auf dem Schwarzen Brett oder per MeToo.

     

    Klausurergebnisse und Nachklausur Die Klausurarbeiten werden im CV-Sekretariat abgelegt und können auch bei Frau Luzius eingesehen werden. Die Ergebnisse werden auf dem Amtsweg zu Prüfungsamt weitergeleitet. Einige Auswertung und Benotung der Klausurarbeiten
    MMK 2008 finden Sie neben den Powerpointfolien auf meinem Homepage. Eine Nachklausur wird erst in November organisiert werden.

    Kurze Überblick und Zielsetzungen

    Kommunikation ist mehr als Informationsvermittlung, aber ihr Kernbereich liegt darin.

    Kommunikation wird in der Nachrichtentechnik als ein Zeichen-Verarbeitungsprozess modelliert, in dem Zeichen produziert übertragen und interpretiert werden. Durch die Zeichenbenutzung ist die Kommunikation mit der Sprache und weiter mit der Linguistik verbunden. Es ist daher unerlässlich, zuerst die sprachlichen Grundlagen der Kommunikation zu reflektieren.

    Da sich Kommunikation in dem Zeichenübertragungsprozess nicht erschöpft, sind für ihre Beschreibung auch handlungstheoretische Aspekte erforderlich: Sprecherintention, Codes, Repräsentation, Verschlüsselung, Kommunikationsfehler, Täuschung, usw. Diese werden im Kontext der menschlichen Kommunikation ebenso betrachtet wie auch in der Mensch-Maschine-Interaktion

     

     

    Thematische Schwerpunkte

    Kommunikation als Wunder: Mensch-Mensch- und Mensch-Maschine-Kommunikation

    Das nachrichtentechnische Modell (Shannon und Weaver)

    Die sprachlichen Grundlagen (Kode, Zeichen, Wort)

    Handlungstheoretische Grundlagen (Intention)

    Diskurstheoretische Grundlagen (Der Normalfall)

    Psychologischen Grundlagen (Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen, Verstehenserwartung)

    Konstruktivismus, Lernen und Ungeheuers Fallibilität

    KI-Grundlagen (Intelligente Agenten, Wissensrepräsentation)

    Die asymmetrische Kommunikation mit Schrift (Informationsvermittlung und Dokumentation) Das Phänomen Text

    Kommunikation in Gruppen, Massenkommunikation

    Mensch-Mensch und Mensch-Maschine-Kommunikation (Simulationsmodelle, Kooperativität)

    Elektronische Kommunikation, Netzwerke

    Komponente eines abstrakten Kommunikationsmodells

     

     

    Literatur zu Lesen

    Dahm, Markus: Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion, Pearson Studium, 2006

    Lenke, Nils/Lutz, Hans-Dieter/ Sprenger, Michael: Grundlagen sprachlicher Kommunikation, Wilhelm Fink Verlag, 1995

    Cherry, Colin: On Human Communication – A review, a survey, and a criticism, New York John Wiley & Sons Inc. 1961

    Bühler, Karl Sprachtheorie, Ullstein 3392, 1934

    De Saussure, Ferndinand: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissen-schaft,

    Walter der Gruyter, 1931 Ungeheuer, Gerold: Sprache und Kommunikation, IPK 13, 1972

    Lyons, John: Semantics, Cambridge University Press 1977

    Meggle, George: Grundbegriffe der Kommunikation,Walter de Gruyter 1981

    Grice, H.P.: Meaning, in The Philosophical Review, 66 1957

    Spitzer, Manfred: Geist im Netz, Spektrum 1996

    Lenders, Winfried: Verstehensproblematik und Computersimulation, In: HB der CL Walter de Gruyter 1989, S. 260-272.

    Lindsay, Peter H. and Norman, Donald A.: An Introduction to Psychology, Academic Press 1977.

    Spitzer, Manfred: Geist im Netz, Spektrum 1996

    Jacobs, Eva-Maria und Knorr, Dagmar (Hgg.): Schreiben in den Wissen-schaften, in: Frankfurt/Main 1997

    Weitere empfohlene Schriften

    Singh, Simon: Geheime Botschaften, die Kunst der Verschlüsselung, Hansen, 2000

    Von Foerster, Heinz: Das Konstruieren einer Wirklichkeit, in Watzlawick, Paul (Hg.): Die erfundene Wirklichkeit, Piper 373, 1988, 39-60.

    Kluckenburg, Martin: … und sprachen das erste Wort – Die Entstehung von Sprache und Schrift, Düsseldorf Econ 1998

    Kurzweil, Ray: Homo S@piens, Köln Kiepenheuer & Witsch 1999

    Ballstaedt, Steffen-Peter: Bildverstehen, Bildverständlichkeit – Ein Forschungsüberblick unter Anwendungsperspektive, in Kings, Hans P. (Hg.): Wissenschaftliche Grundlagen der Technischen Kommunikation, Tübingen Gunter Narr Verlag 1966, S. 191-234.

    Watzlawick, Paul: Wie wirklich ist die Wirklichkeit – Wahn, Täuschung, Verstehen, Piper 1977.

    Eco, Umberto: Einführung in die Semiotik, UTB 105, 1972

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    Aus dem oben genannten Band von Ungeheuer ist der wichtigste Kapitel eingescannt.