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Wir fotografieren...
Durchführung
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- Wir wollten das Programm Microsoft Office
Picture Manager benutzen, um die Fotos zu sortieren und zu bearbeiten.
Es ist Teil des Microsoft Office-Paketes 2003, von dem wir dachten, es
stünde an allen Computern im Uni-Pool zur Verfügung - dem war
nicht so. Da wir vorher schon über die Vor- und Nachteile der
verschiedenen programme gesprochen hatten, schwenkten wir um auf unsere
2. wahl: Das freie Programm 'The Gimp'. Vorteile: Kostenfrei (steht
unter der freien Lizenz GPL), deshalb könnten es die Kinder auch
zu Hause installieren und wir können es mit auf die Abschluss-CD
brennen; sehr mächtig - bietet alle Möglichkeiten einer
'großen' Bildbearbeitung. Nachteile: Bedienung recht komplex und
nicht immer selbsterklärend.
- Jeder Account (Anmeldung an einem Uni-PC)
hat nur 100 MB Speicherplatz zur Verfügung. Da ein Foto etwa 2 MB
groß ist, war schnell der Speicherplatz erschöpft. Die
Kinder mussten jetzt zunächst die Bilder auf der Kamera
auswählen und durften nur maximal 3 - 5 Fotos pro Auftrag/Aktion
auf den PC übertragen. Nach jedem Tag übertrugen wir die
Fotos alle auf unseren Laptop und brannten die Bilder für jedes
Kind auf CD.
- Zwei Uni-Mitarbeiter zeigten sich pikiert
über die vielen herumlaufenden Kinder mit Kamera. Sie sprachen vom
'Recht am Bild von Personen und Architekten'. Nach Aufklärung
über die Feriencamp-Aktion, gab es jedoch keine Bedenken mehr. Es
blieben auch die einzigen Beschwerden. Die meisten Menschen freuten
sich über die vielen engagierten Kinder.
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