Zusätzlich zu den typabhängigen Attribute kann jeder Knoten und jede
Kante ein
temporäres
Attribut
tragen. Der Typ des Knotens bzw. der Kante spielt dabei keine Rolle.
Ein temporäres Attribut ist ein Objekt einer von G_tempAttribute abgeleiteten Klasse und kann somit beliebige C++-Datenstrukturen enthalten. Mit den Methoden G_graph::setPVTemp() und G_graph::setPETemp() werden die temporären Attribute an die Knoten und Kanten übergeben.
Temporäre Attribute werden in Schichten angelegt. Dabei sind immer nur die Attribute der zuletzt erzeugten Schicht sichtbar. Nach dem Anlegen einer neuen Schicht hat in dieser Schicht kein Graphelement ein temporäres Attribut. Erst wenn mit setPVTemp() oder setPETemp() ein temporäres Attribut eingetragen wird, ist dieses Graphelement temporär attributiert. Durch die Verwendung von Schichten ist es möglich, daß ein Verfahren, welches temporäre Attribute verwendet, sich eines anderen Verfahrens bedient, das ebenfalls temporäre Attribute verwendet, ohne daß sich die Attributierungen gegenseitig stören.