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Realisierung

Bei der Definition eines Knoten- bzw. Kantentyps im Typsystem wird ein  Attributierungsschema definiert, indem ihm einzelne  Attribute zugeordnet werden. Anfangs ist das Attributierungsschema leer. Für jeden Knoten und jede Kante dieses Typs werden dann  Werte erzeugt, die zu dessen Attributschema passen. Die Werte können geändert werden und werden beim Auslagern und Einlesen eines Graphen berücksichtigt.


Zusätzlich zu den typabhängigen Attribute kann jeder Knoten und jede Kante ein  temporäres Attribut tragen. Der Typ des Knotens bzw. der Kante spielt dabei keine Rolle.

Ein temporäres Attribut ist ein Objekt einer von  G_tempAttribute abgeleiteten Klasse und kann somit beliebige C++-Datenstrukturen enthalten. Mit den Methoden  G_graph::setPVTemp() und  G_graph::setPETemp() werden die temporären Attribute an die Knoten und Kanten übergeben.

Temporäre Attribute werden in  Schichten angelegt. Dabei sind immer nur die Attribute der zuletzt erzeugten Schicht sichtbar. Nach dem Anlegen einer neuen Schicht hat in dieser Schicht kein Graphelement ein temporäres Attribut. Erst wenn mit  setPVTemp() oder  setPETemp() ein temporäres Attribut eingetragen wird, ist dieses Graphelement temporär attributiert. Durch die Verwendung von Schichten ist es möglich, daß ein Verfahren, welches temporäre Attribute verwendet, sich eines anderen Verfahrens bedient, das ebenfalls temporäre Attribute verwendet, ohne daß sich die Attributierungen gegenseitig stören.


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Friedbert Widmann
7/20/2003