Allen unseren Studierenden (auch zukünftigen) empfehlen wir nachdrücklich, die auf dieser Homepage vorhandenen Informationen zur Kenntnis zu nehmen und sich fortan regelmäßig und selbstständig über Neuigkeiten zu informieren.
Letzte Änderung: 25. Juni 2010
News
Die Sammelbescheinigung zur Vorlage beim Prüfungsamt finden Sie hier.
Sonstiges
Support-Bereich - Mosel:
Hier finden Sie Informationen und Hilfe zu WebCT.
Das Konzept der Integrierten Fremdsprachenarbeit (IFA) in Rheinland - Pfalz
Sprachliche Kompetenzprofile nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Common European Framework for Languages)
Global Scale -
Assessment Grid -
Self-assessment checklists
Zur Info: B2 entspricht dem (echten oder behaupteten) Abiturniveau, an das angeknüpft wird.
Orientierungs- und Blockpraktikum können im Ausland gemacht werden
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MOTTO
“It is a priority for Member States to ensure that language learning in kindergarten and primary school is effective, for it is here that key
attitudes towards other languages and cultures are formed, and the
foundations for later language learning are laid.”
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COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE COUNCIL, THE EUROPEAN PARLIAMENT, THE ECONOMIC AND SOCIAL COMMITTEE AND THE COMMITTEE OF THE REGIONS Promoting Language Learning and Linguistic Diversity: An Action Plan 2004 - 2006Full text (PDF & WORD) |
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Eine häufige Fehleinschätzung
„Die naive Vorstellung, dass wegen des geringen Umfangs des in der Grundschule zu vermittelnden Sprachschatzes auch die sprachliche Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer gering sein dürfte, ist längst als abwegig erkannt worden. […]
Gerade bei der oft spielerischen Form des Fremdsprachenunterricht in der Grundschule müssen die Lehrenden über ein Vielfalt von Redemitteln verfügen, die es ihnen gestatten, sich sprachlich situationsadäquat zu verhalten.“
(Doyé: Fremdsprachenerziehung in der Grundschule, 1993, S.80)
Und warum
IFA?
Der Fremdsprachenunterricht steht zu Beginn dieses
Jahrhunderts angesichts des Zusammenwachsens von Europa und
der wirtschaftlichen Verflechtung der Welt vor vielfältigen
Herausforderungen. Eine der Reaktionen darauf ist die
bildungspolitische Innovation, früher als in der Sekundarstufe
mit dem Fremdsprachenunterricht zu beginnen.
Rheinland-Pfalz ist mit Beginn des
Wintersemesters 02/03 ein Vorreiter unter den Bundesländern.
Erstmals werden alle Studierenden der Grundschulpädagogik
verpflichtet, sich in Englisch oder Französisch für den
Unterricht in dieser Sprache grundlegend auszubilden. Ab WS 07/08 gilt dies auch in den neuen lehramtsbezogenen BA/MA-Studiengängen für diejenigen, die sich ab dem 5. Semester für das Grundschullehramt entscheiden. Für Sie,
die zukünftigen Lehrkräfte, ist dieser Unterricht Neuland. Sie
können nach allem Fremdsprachenunterricht, den sie selbst als
Lernende erfahren haben, noch keine Modellvorstellung davon
haben, wie sich erfolgreicher Fremdsprachenbeginn in der
Grundschule vollzieht, welche didaktischen Überlegungen dem
vorausgehen müssen, welche Methodik eingesetzt werden sollte
und welche Sprachpraxis erforderlich ist – immer im Einklang
mit grundschulgemäßer Pädagogik.
Die Anglistik der Universität in Koblenz hat
in einem Studienmodul "IFA–Englisch" in mehrjähriger Arbeit
die Grundlagen für diese Ausbildung entwickelt und mit
Studierenden erprobt. Sie können deswegen sicher sein, im
Rahmen der jetzigen Studienordnung die bestmögliche Ausbildung
für Ihre neue und reizvolle Unterrichtsaufgabe zu erhalten,
eine Ausbildung, die Ihre Kompetenz erweitert und Sie
vorbereitet auf Englischunterricht in der Grundschule, reich
an Ideen und Erfolgen.
Prof. Dr. G. Schmid-Schönbein
Studienmodul IFA (Integrierte Fremdsprachenarbeit in der Grundschule)
Die Koblenzer Anglistik hat unter der Leitung von Frau Dr. Isabel Martin
in den Jahren 2001-2002 8 neue Kurse für das das Studienmodul
"IFA–Englisch" (Integrierte Fremdsprachenarbeit in der Grundschule)
entwickelt und mit Studierenden erprobt. Seit dem SS 2001 wurde das
IFA-Modul in einer zweijährigen Probephase nach den Maßgaben des
Ministeriums umgesetzt. Das schon zum 01.10.2002 in Kraft getretene neue
"IFA"-Modul ist eine vorübergehend notwendige reduzierte Version (8-12
SWS) des Erprobungsmodells (20 SWS: 16 in der Anglistik und 4 in der
GP), welches in der ab 2006 umzusetzenden neuen Lehrerausbildung 12 SWS
umfassen wird. Durch das neue Modul, das
durch das Ministerium ab dem WS 2002 für alle
Grundschulpädagogik-Studierenden verpflichtend gemacht wurde, stieg die
Zahl der Studierenden in der Anglistik von einer Zahl von anfänglich 16
und später 60 freiwilligen "IFA"-Studierenden bis zum WS 2005/2006 auf
809. Aufgrund der stark gestiegenen Studierendenzahlen mussten mehr
Parallelkurse angeboten werden, um die Ausbildungsqualität zu erhalten;
hierfür wurden 9 Lehraufträge vergeben. Zeitgleich wurde Frau Professor
Schmid-Schönbein (jetzt emer.) vom Cornelsen Verlag und dem
Pädagogischen Zeitschriftenverlag als Herausgeberin einer neuen
Zeitschrift, "Primary English", eingesetzt, die seit 2005 zusammen mit dem "Grundschulmagazin Englisch" beim Oldenbourg Verlag als "Grundschulmagazin Englisch/ The Primary English Magazine" erscheint; Frau Dr. I. Martin ist Schriftleiterin.
Synergetische Effekte dieses neuen Projekts mit der Institutsarbeit
wirken in beide Richtungen: praktische Erfahrungen aus dem Institut
(Auslandsberichte, Stundenverläufe, didaktisch-methodische Beiträge,
Internet-Arbeit) gehen als Beiträge in die Zeitschrift ein, Ergebnisse
der Forschung werden den Studierenden durch die IFA Homepage und
IFA-Bibliothek in F 146 zur Verfügung gestellt.
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