Prof. Dr. Norbert Martin, em.

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Biographie
Zur Person:Geboren am 11. Juli 1936 in Herschbach/Unterwesterwald, Landkreis Montabaur, Rheinland Pfalz
Abitur:1958 am Humanistischen Gymnasium Rheinbach bei Bonn
Studium:1958 – 1963 Studium der Fächer Germanistik und katholische Theologie, sowie Diplomstudium Christliche
Soziallehre an den Universitäten Münster und Freiburg
1961 philosophisch-pädagogische Vorprüfung in Münster
1962 Diplom des Instituts für Christliche Soziallehre
1963 Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Germanistik und Theologie
1960 – 1967 Promotionsstudium in Soziologie, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Münster, Freiburg, Bochum und Saarbrücken
1967 Promotion in Soziologie an der Universität Saarbrücken
1970 Kumulativ-Habilitation an der Universität Mainz
Beruflicher Werdegang: 1959 sechswöchige Studienreise durch 23 Staaten der USA
1960-1962 studentischer Mitarbeiter am Institut für Christliche Soziallehre der Universität Münster
1963-1965 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Assistent an der Sozialforschungsstelle der Universität Münster in Dortmund (Schelsky)
1964 Wissenschaftlicher Assistent an der neu gegründeten Universität Bochum
1964-1969 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Universität Saarbrücken
1965 Mitbegründer der Sektion Soziologie der Görresgesellschaft
1968-1970 Lehrauftrag in Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Koblenz, sowie Lehrgänge an Volkshochschulen, an der Akademie für Jugendfragen (Münster) und am Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz/Saarland
1969-1970 als Wissenschaftler im Grundsatzreferat des Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit in Bonn
1969-1970 Lehrauftrag an der Akademie für Öffentliche Verwaltung des Bundes in Bad Godesberg, Angebot einer Dozentenstelle
1970 Ruf auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch-Gmünd
1970 Ruf auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg/Breisgau. Annahme dieses Lehrstuhls
WS 1970/1971 Ruf auf den neu geschaffenen C-3-Lehrstuhl für Soziologie an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz, Abteilung Koblenz, seitdem bis heute Professor für Soziologie am Institut für Soziologie der Universität Koblenz-Landau, Abteilung Koblenz
In den Folgejahren u.a. Lehraufträge an der Fachhochschule Koblenz, der Verwaltungsakademie Koblenz und der Universität Mainz
1972-1988 wissenschaftlicher Berater für Fragen von Ehe und Familie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn
1980 Auditor der Welt-Bischofssynode in Rom über die Familie
1981-1992 ständiger Gastprofessor an der Lateran-Universität Rom
1982-heute Mitglied des „Päpstlichen Rates für die Familie“;
1986-1991 Gastprofessor am „Groote Seminar“ der Diözese Roermond in Rolduc/Holland
1990 Ruf auf den C-4-Lehrstuhl für Soziologie am Internationalen Akademischen MEDO-Institut für Studien über Ehe und Familie in Rolduc/Holland
1990-1996 Professor und Vize-Präsident des MEDO-Instituts
1997 Ernennung zum „Profesor Invitado“ der „Pontificia Universidad Catolica Argentina Santa Maria de los Buenos Aires“ in Buenos Aires, Argentinien und Verleihung der Ehrenmedaille des „Instituto De Etica Biomedica“ der Universität
Seit 1980 Gastvorlesungen an den Universitäten Graz/Österreich, Warschau/Polen, Lublin/Polen, Rom/Italien, Santiago/Chile, Buenos Aires/Argentinien, Porto Alegre/Brasilien

 

Forschungstätigkeit
Im Rahmen der Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sozialforschungsstelle Dortmund (Schelsky) empirische Forschung vom Stadium der Planung bis zur Auswertung der Daten und Erstellung der Forschungsberichte:
Werkzeitschrift und Leser“ (1963-1964)
Folgen der Automation in der Petrochemie und in Walzwerken“ (1963-1966)

Organisations-, religions- und struktursoziologische Analyse von 27 europäischen Säkularinstituten (im Zusammenhang des empirischen Teils der Dissertation) (1962-1967

Im Rahmen der Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Saarbrücken:
Fortsetzung der soziologischen Analys von Säkularinstituten (1962-1967)
Abtreibung in Deutschland“, erste empirische Forschung auf diesem Gebiet in Deutschland überhaupt (1964-1969)
Organisations- und struktursoziologische Analyse von Landeskrankenhäusern (Psychiatrie) im Saarland und in Baden-Württemberg (1967-1969)
Als Universitätsprofessor:
EMNID-Spezialbefragung „Familie und Religion“ (1977-1981)

 

Eine Liste mit ausgewählten Publikationen finden Sie hier.