PosE - Echtzeitfähiges Posetracking mittels markanter Merkmale
PosE ist ein gemeinsames DFG-Projekt der Arbeitsgruppe Aktives Sehen und des Labors Bilderkennen des Instituts für Computervisualistik an der Universität Koblenz-Landau. Das Projekt hat zum Ziel echtzeitfähige Algorithmen zu entwickeln, um anhand von Kamerabildern Position und Blickrichtung in einem bekannten und 3-D-modellierten Szenario zu bestimmen. Das Projekt begann am 1. Januar 2008 und hat eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren.
Posebestimmung geschieht in der Regel durch Vergleich von beobachteten
Merkmalen
mit
im 3-D-Modell der Szenarien bekannten Merkmalen. Diese Merkmale sind
meist niederdimensional, wie Ecken, Kanten, einfache geometrische
Formen und werden fast immer mittels schneller Bildanalysetechniken
über Gradienten, Hesse-Matritzen, Hough-Transformation, u.ä. bestimmt.
Im
Projekt PosE sollen höherdimensionale markante Merkmale in den Bildern
sicherer lokalisiert, sowie deren semantische Signifikanz vom Rechner
bestimmt werden. Derartige markante Merkmale werden in einer dem
3-D-Drahtgittermodell der Computergraphik überlagerten Ontologie
halbautomatisch annotiert. Damit wird eine Posebestimmung mittels
Registrierung dieser markanten Merkmale im Bild und im 3-D-Modell
durchgeführt.
Echtzeitfähige Algorithmen zur Detektion, Lokalisation and
Registrierung der markanten Merkmale
werden
entwickelt und ein Verfolgen der Pose (Pose-Tracking) in Echtzeit
realisiert. Das entwickelte Modell der Objekte und Szene eignet sich
zur automatischen Erkennung und Pose-Schätzung. Die Zuordnung
von
Modell zu Bildmerkmalen wird durch geeignete Graph-Algorithmen
effizient realisiert.
Als Anwendungsszenario wird die Posebestimmung aus Stereobildfolgen in der bekannten Außenumgebung des Campus Koblenz gewählt.
PosE wird unter dem Förderkennzeichen PA599/7-1 bzw. PR161/12-1 gefördert durch die
