Der Regenwald
    Die Zerstörung und ihre Folgen

    von Sabrina Braun und Daniela Nies

 

    Einführung

    Wie und von wem wird der Regenwald zerstört ?

    Regenwaldproblematik und Verluste weltweit !

    Ist zerstörter Regenwald wieder neu zu erschaffen ?

    Tropenholz ist ersetzbar !

    Hier einige Beispiele für Alternativen zu Tropenhölzer:

    Wie ist der Regenwald zu retten ?


Einführung



Der Regenwald, mögen sich manche wohl denken, was betrifft mich das ?
Aber soweit entfernt, wie wir ich glauben, ist er nicht ! Überall wo man hin-
schaut finden wir den Regenwald zu kleinen Gebrauchsgegenständen ver-
arbeitet. Wir brauchen nur durch unser Fenster zu blicken. Aus welchem
Material bestehen denn die meisten Holzrahmen? - Meranti, ein Tropenholz.
Aber auch unsere Kiefernschränke im Wohnzimmer stammen nicht aus dem
heimischen Stadtwald ! Also ein Problem, das jeden von uns betrifft.
Haben wir das Recht, uns des Regenwaldes zu bemächtigen ?

Faktum ist:
Es hat über 100 Millionen Jahre gedauert, bis der Regenwald in seiner ganzen
Pracht und seinem Artenreichtum geschaffen war. Der Menschheit jedoch ist
es gelungen, innerhalb von 40 Jahren ca. Die Hälfte des Regenwaldbestandes
zu zerstören. Doch dies bleibt nicht ohne Folgen, da 90 % der weltweit
existierenden Flora und Fauna nur im Regenwald vorzufinden ist. Durch die Ab-
holzung wird in den Tropen immer mehr die Lebensgrundlage für die Einwohner
des Regenwaldes zerstört. Tier- und Pflanzenarten verschwinden und das Klima
ändert sich.
Ohne Rücksicht auf Verluste, nur mit der Aussicht auf billige Rohstoffe, wird der
Regenwald in einem rasendem Tempo immer kleiner. Doch noch ist dies kein
Grund zur Resignation. Viele Regenwaldorganisationen haben es bereits ge-
schafft, durch gezielte Maßnahmen, die „Täter des Regenwaldes„ zu benennen
und weitere Abholzungen zu verhindern.
Vielen Menschen wird es nun nach und nach bewußt, daß die Abholzung des
Regenwaldes unsere Existenz selbst betrifft, denn mit dem Sterben des Regen-
waldes stirbt ein Teil der Erde, der mit einem Alter von über 100 Millionen
Jahren, weitaus älter ist als die Menschheit. Die ersten Erfolge jedoch zeigen,
daß das Schicksal des Regenwaldes nicht unabwendbar ist. Es liegt nun an uns damit zu beginnen den Regenwald zu retten, denn jeder einzelne entscheidet mit
über die Zukunft unseres Planeten auf dem wir leben, und dem gegenüber wir ver-
pflichtet sind unsere Machtposition nicht zu mißbrauchen.



Auch auf der Suche nach Bodenschätzen, kommen immer mehr Menschen in den
Regenwald, um skrupellos ihre Macht zu mißbrauchen. Diese Menschen, die durch die Erschließung in den Regenwald kamen, versprachen sich von den scheinbar unermeß-
lich großen Schätzen des Regenwaldes einen übergreifenden Reichtum.
Viele Goldgräber kommen in die Regenwaldgebiete und legen hier tiefe Gruben an,
um so Gold zu finden. Um dies von wertlosen Bestandteilen zu trennen, wird es mit
Quecksilber gereinigt. In dieser Tatsache besteht eine große Gefahr für großflächige
Gebiete, da Quecksilber äußerst giftig ist und über das Waschwasser der Goldgräber
in die Flüsse gelangt.


Goldsucher dringen auch in geschützte, unzerstörte Waldgebiete vor.
Unter erbärmlichen Bedingungen suchen sie nach Goldkörnchen.

Um eine noch ertragreichere Gewinnung von Bodenschätzen zu gewährleisten, haben
nun einige Regenwaldstaaten damit begonnen einige Projekte zu starten, die die Zer-
störung rießiger Waldgebiete zur Folge haben werden.
Doch die Ureinwohner haben begonnen, sich gegen die Vernichtung ihres Lebens-
raumes zu wehren. Mit dem Slogen: „ Ihr habt die Welt, laßt uns den Wald „
fordern sie die Industrieländer auf, auch ihre Situation zu überdenken.


Viele Ureinwohner wehren sich - wie hier Kayapoindianer auf einer Demonstration -
gegen die Zerstörung ihrer Waldheimat.

Ein weiterer Punkt, welcher entscheidend zur Vernichtung des Waldes beiträgt ist der
Holzeinschlag.
Tropenhölzer wie z.B. Mahagoni und Ebenholz sind seit Jahrhunderten auf dem Welt-
markt sehr gefragt, da sie sehr lebhafte Farben und interessante Maserung zeigen.
Zwar werden meist nur einzelne kostbare Bäume aus dem Regenwaldbestand herausgenommen und doch kann der Tropenwald diese kleinen Lücken nicht schließen
oder ausgleichen.
Um die gefällten Stämme abzutransportieren , müssen in den noch unberührten Wald Straßen gebaut werden.


In oft tagelanger Fahrt auf unbefestigten Straßen bringen
Lastwagen die rießigen Stämme zum Sägewerk oder Ver-
ladehafen.

Beim Fällen und beim Abtransport von nur einem gewinnbringendem Baum werden
bis zu 75 % des umgebenden Waldes mit zerstört.
Doch obwohl man denken könnte, daß die Abholzung viele neue Arbeitsplätze
in den Regenwaldstaaten schaffen würden, ist dies nicht der Fall, da die Stämme meist
nicht in den Erzeugerländern, sondern in den Industrieländern verarbeitet werden.
Tropenholz ist oft erheblich billiger als einheimisches Holz und zusätzlich von sehr
guter Qualität. In den Industrieländern entstehen daraus Treppen, Türen, Fensterrahmen, Fußböden, Möbel, Zaunpfähle, Särge, Frühstücksbrettchen und sogar Toilettensitze.
Vor allem japanische Firmen roden große Regenwaldgebiete und benutzen, das hierbei gewonnene Holz zur Herstellung von Papier und Einwegeßstäbchen. Auch
Transportkisten für Maschinen aus tropischem Holz gehören zu den besonders un-
sinnigen Produkten, die den Untergang des Regenwaldes einleiten und bald vielleicht
besiegeln werden.

Der Regenwald macht sich seine Niederschläge selbst. Durch starke Verdunstung
bilden sich über dem Wald rießige Wolkentürme.


Daran kann auch eine Neupflanzung nichts mehr ändern. Laut Berechnungen, wird der
Regenwald aufhören zu existieren, wenn die Vernichtung in diesem Tempo fortschreite.
Dann werden auch die selbsterzeugten Niederschläge nicht mehr ausreichen, um den
Regenwald am Leben zu erhalten.
Die Auswirkungen auf das weltweite Klima werden extrem negativ ausfallen. Regen-
wälder sind nicht bloß Ansammlungen von Pflanzen- und Tierarten, nein, der Regen-
wald entsteht dadurch, daß viele belebte und unbelebte Faktoren zusammenwirken,
der entscheidende Grund dafür, daß wir damit aufhören müssen den Regenwald
in Stücke zu zerlegen, da dies genauso wenig möglich ist, wie einen menschlichen
Körper in seine Einzelteile zu zerlegen.
Deshalb ist es extrem wichtig, daß wir versuchen, große Waldgebiete als „ Ganzes „
zu erhalten.





Wie und von wem wird der Regenwald zerstört ?


Erschreckende Tatsachen:
Pro Minute werden Regenwaldflächen von der Größe
50 Hektar vernichtet. Wenn die Zerstörung in solch einem Tempo fortschreitet,
ist voraussichtlich im Jahre 2000 nichts mehr von unserem Regenwald vorhanden.
Momentan sterben jedes Jahr unzählbar viele Pflanzen- und Tierarten aus.
Kein Grund zur Besorgnis ?
Warum die Menschen den Regenwald zerstören kann man nicht an einem Faktor
festmachen, weil der vernichtete Regenwald das Resultat von Multikausalität ist.


Wie die Grafik zeigt, schreitet die Regenwaldzerstörung unaufhaltsam weltweit voran.

Einerseits sind die Bevölkerungsraten in den Regenwaldgebieten stark ansteigend.
Die Folge daraus ist, daß mittlerweile kaum noch Wohnraum vorhanden ist und die
Menschen anfangen nun auch den Regenwald zu besiedeln.
Ein weiterer Grund für die Vernichtung liegt in der Brandrodung des Waldes, um diesen
anschließend für Ackerbau und Viehzucht zu nutzen. Doch durch die Abholzung
werden dem Regenwald fatale Schäden zugeführt.
Man zerstört den Nährstoffkreislauf des Waldes und nimmt dem Boden seinen
Schutz, da die Bäume und deren Wurzeln seine Haltungsfunktionen
übernehmen. Der Boden trocknet aus und wird weggeschwemmt.
Nach 2 Jahren ist das Land unfruchtbar geworden und kann keine Ernten mehr her-
vorbringen. Deshalb müssen diese Siedler weiterziehen und zerstören in einem
fortlaufenden Kreislauf immer wieder neues Land, das nicht mehr zurückzugewinnen
ist.
Weil die dortigen Regierungen stark verschuldet sind, müssen sie große Waldflächen an ausländische Firmen verkaufen, um so ihre Schuldenlöcher zu schließen.
Fast alle Produkte, die auf den ehemaligen Waldflächen erzeugt worden sind, werden
in die Industrieländer exportiert, obwohl dort ohnehin Nahrung im Überfluß vorhanden ist.




Regenwaldproblematik und Verluste weltweit !


Die Elfenbeinküste:
Ursprünglich gab es hier einmal 15 Millionen Hektar Regenwald. Doch heute sind nur
noch maximal 3 Millionen Hektar davon übrig geblieben. Tatsache ist: In Kürze wird
die Elfenbeinküste selbst dazu gezwungen, ihr Holz zu importieren. Eine erschreck-
ende Entwicklung.

Nigeria:
Das Land mit der größten Bevölkerungsrate Afrikas hat bereits über 90 % seiner Regen-
wälder durch den Holzexport und die Brandrodung verloren.
Zwar hat sich der Holzexport seit den letzten Jahren eingeschränkt; doch besagen Schätzungen, daß im Jahre 2000 voraussichtlich kein Regenwald mehr existieren wird.

Madagaskar:
Hier wurden bereits 80 % des einmal vorhandenen Regenwaldes vernichtet und es
existieren nur noch gut 2 Millionen Hektar Wald, wovon zusätzlich die Hälfte durch Wanderfeldbau stark gefährdet ist.

Kamerun:
Nach Schätzungen werden hier jedes Jahr 80 000 Hektar Holz Wald geschlagen.
Dadurch sind Tierarten wie Gorillas, Schimpansen und schwarze Colobusaffen bedroht.

Brasilien:
Hier sind die fatalsten Regenwaldschäden zu verzeichnen. Der atlantische Küstenregen-
wald ist nahezu vollständig ( bis auf 2 % ) zerstört.
Regenwaldorganisationen sagen voraus, daß Brasilien im Jahr 2000 wohl 8 % seines
Regenwaldes verloren haben wird. Die Entwaldung schreitet in einem extrem schnellen Tempo voran.

Ecuador:
Auch hier wird befürchtet, daß bis zum Jahre 2000 die Hälfte des noch verbliebenen
Regenwaldes verschwinden wird. Bis jetzt ist der Regenwald bereits weitgehend durch
die Brandrodung und die Holz- bzw. Ölgewinnung zerstört worden.

Mittelamerika:
In Mittelamerika wird bis zum Jahr 2000 voraussichtlich 80 % des Regenwaldes
von Costa Rica, 35 % von Guatemalas und Mexiko’s Regenwald und mehr als die Hälfte
der Regenwälder von Nicaragua und von Honduras vernichtet werden. Für die hier statt-
findende Vernichtung werden als Hauptursachen die Viehzucht, die Besiedlung und die Holzwirtschaft angeführt. Die schlimmsten Befürchtungen seitens Mittelamerika beziehen
sich jedoch auf Panama. Denn sollte der Regenwald dort ganz verschwinden, würde
der Panamakanal für die großen Schiffe unpassierbar werden und durch die dortige
Erosion gänzlich versanden.

Südostasien:
In Südostasien sind vor allem Pflanzen und Tierarten ernsthaft bedroht. Bis zur Jahr-
tausendwende werden ca. 40 % dieser Arten verschwinden, unter ihnen herrliche
Paradiesvögel, Sumatra - Nashörner, Leoparden und unsagbar viele Schmetterlinge.
Durch die intensive Holznutzung kommen immer häufiger Überschwemmungen mit
verheerenden Folgen vor. Momentan belaufen sich die jährlichen Schulden auf rund
12 Milliarden Pfund.

Malaysia:
Schätzungen belaufen sich in den drei Teilen Malaysias, der Halbinsel, Sabah und
Sarawak jeweils auf 200 000 Hektar Waldverluste.

Phillipinen:
Die Phillipinen haben bereits fast ihren kompletten Regenwaldbestand verloren.
Lediglich in den Gebieten, in denen Rebellen die Machtstellung inne haben und
auf Teilen der Insel Palawan sind noch einige größere Waldflächen vorhanden.



Ist zerstörter Regenwald wieder neu zu erschaffen ?

Die Folgen, die bereits kleine Zerstörungen des Regenwaldes mit sich bringen sind ver-
herend. Zwar ist es möglich, auf großen Flächen , neue, kleine Regenwaldbäume zu
pflanzen, doch eine so zahlreiche, bunte Mischung, wie sie einst im Regenwald ein-
mal vorzufinden war, werden wir dort so nie wieder vorfinden.
Dies hat zum einen die Ursache, daß die dortigen Bäume zum Wachstum das Kronen-
dach der größeren Bäume als Schutz benötigen. Ein anderer Grund liegt in der
Aufzucht der Jungpflanzen. Wir sind einfach nicht in der Lage die optimalen Umweltbedingungen für die Aufzucht zu schaffen.
In einem intakten Regenwald jedoch machen sich die Bäume ihr eigenes Klima, ohne
daß sie nun mal nicht wachsen können.
Doch es gibt noch eine weitere Gefahr. Normalerweise schafft sich der Regenwald
durch die Verdunstung über die Blätter seinen eigenen Niederschlag. Doch die kleinen
Waldinseln in einem abgeholzten Wald schaffen dies nicht mehr und der Regenwald wird
bald kein „ Regen „ wald mehr sein.



Tropenholz ist ersetzbar !

Überall ist zu hören Tropenholz sei nicht zu ersetzen, doch ist dies wirklich so ?
Benötigen wir beispielsweise Afrika’ s Regenwälder oder die Sahelzone, die immer
weiter austrocknet, nur um unsere Dächer abzudichten. Die Proteste sind groß, doch
wie sehen die Alternativen aus ?
Eine Alternative liegt in der Neubewertung der schon fast vergessenen einheimischen Holzarten Europas, wie z.B. der Edelkastanie, der Ulme, der
Esche und vieler mehr.
Auch läßt sich unser Dach bestens mit Robinienholz decken. Warum also Tropen-
hölzer nutzen, wenn die einheimischen Hölzer um internationalen Vergleich nur mini-
mal höheren Kostenaufwand benötigen? Vieles läßt sich einfach auf die Bequem-
lichkeit vieler Betriebe zurückzuführen. Da die Tropenhölzer gleichmäßig ge-
wachsen sind, benötigen sie kein qualifiziertes Personal und kommen so mit
„Billig Personal„ aus. Auch die Vorwände, es gäbe kaum noch einheimisches
Sperrholz, erweisen sich als eine Ausrede, denn für diesen Zwecke würde sich die
Pappel beispielsweise hervorragend eignen.
Doch es gibt auch eine ganze Reihe von Tischlerfirmen, die auf Tropenhölzer ver-
zichten, und unter dem Motto „Gesundes Schlafen und Wohnen", Massivholz,
welches etwas teurer als Sperrholz ist, verwenden.
Trotz vieler Bemühungen im privaten Bereich ist das Rückrad des Tropenholzverzichtes
immer noch der Druck von staatlichen Stellen, denn es ist immer noch
wesentlich einfacher, rund 8000 Gemeinden mit ihren Ministerien zu beeinflussen als
die 80 Millionen Verbraucher der BRD. Auf politischer Seite sind die Kon-
sequenzen sehr gering. Zwar tut man nach außen hin so, als wolle man etwas ver-
ändern, doch die Realität sieht traurigerweise anders aus, denn insgesamt hält die
Bundesregierung an Tropenhölzern fest. Doch auch gegen die Bundesregierung gibt es scharfe Kritik ! Die Tropenholzkampagne erhält wieder Auftrieb, denn man fordert die Betriebe auf, endlich Beweise darzubringen, daß ihr Tropenholzhandel nicht auf Raubbau, sondern auf naturverträglicher Nutzung basiert..

Hier einige Beispiele für Alternativen zu Tropenhölzer:

Parkbänke und Pfosten:

Bankirai Alternativhölzer:

Eiche

Bilunga Lärche
Bongossi Robinie
Greenhart
Kapur




Fensterläden:

Alternativhölzer:
Agba Lärche
Makore Tuja
Echtes Mahagoni Robinie
Cedrela





Fußböden:

Alternativhölzer:
Kokrodua Buche
Mersawa Eiche
Wenige Esche
Kiefer
Lärche





Wie ist der Regenwald zu retten ?

Vorinformation:
Jedes Jahr werden Tausende Quadratkilometer des Regenwaldes zerstört und das
alles nur damit die Industrienationen das Holz zu ihren finanziellen Vorteilen nutzen
können, obwohl die europäischen Wälder bereits soviel Holz liefern, daß es der Forst-
industrie kaum noch möglich ist, es zu verkaufen.

In Wirklichkeit stammen jedoch 99 % des angebotenen Regenwaldholzes aus
Raubbau, und nur lediglich 1% aus naturverträglicher Nutzung.
Doch es gibt auch Organisationen, die gegen diese Vorgehensweisen lautstark protestieren. So versucht der World Wide Fund for Nature (WWF) in Zusammenarbeit
mit den Regierungen der Regenwaldgebiete und den dortigen einheimischen Be-
völkerungen in 45 Ländern mit 135 Projekten den Regenwald zu schützen.
Ein Beispiel hierfür finden wir in Kolumbien. Hier wurde von „ Artists United Nature"
das Projekt „El Dorado„ gegründet. Auch Rio Magdalena hat einen großen Teil Regen-
wald mit angrenzenden Sumpf- und Wasserflächen gekauft und somit unter Schutz
gestellt. Zusätzlich wird nun die dortige Bevölkerung dazu aufgerufen, das Land wieder
traditionell zu nutzen, wie z.B. durch Fischerei, Holzsammeln und die Jagd.
Dieses Projekt soll Anlaß und Ansporn für andere Staaten sein, damit auch sie anfangen
solche Schutzorganisationen zu bilden.
Auch der „Kinderregenwald - Deutschland„ ist bereits sehr aktiv. Nachdem
Schüler in Schweden von der Regenwaldzerstörung erfuhren, legten sie ihr Taschengeld
zusammen und kauften ein Stück Regenwald in Costa Rica. Dies ist zwar nur ein
Tropfen auf dem heißen Stein, doch im kleinen Handeln fängt die Rettung schon an.




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Traurig betrachten diese Kinder in Malaysia verbrannten Regenwald. Wenn die Zer-
störung im jetzigen Tempo weitergeht, wird es keinen mehr geben wenn sie erwachsen
sind.

Inzwischen haben Kinder aus ganz Europa 25 000 Hektar Regenwald gekauft. Ein
großer Schritt in die richtige Richtung, denn ein Hektar Regenwald kostet immerhin
200 DM ( Jedes der Kinder, die sich an der Aktion „ Rettet den Regenwald „ beteiligt,
erhält ein Aktie mit seinem Namen und der Anzahl der von ihm freigekauften Quadrat-
meter.).
Auch die Regierung von Brasilien hat mittlerweile die Brandrodung ihres Regen-
waldes gestoppt. Überall fangen die Menschen langsam an umzudenken.
Wenn wir alle zusammenhalten und uns auch weiterhin stark für den Regenwald ein-
setzen, müßte es uns möglich sein, den Regenwald kurz vor dem Untergang
zu retten !


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Fragen und Kommentare bitte als E-mail an: hjgroenert@uni-koblenz.de