Jahresringe im Holzteil
© H. Groenert 1998
Das
Kambium (gelb, 3. Schicht von außen) ist der wachsende Teil des Baumes.
Nach außen erzeugt dieses Gewebe jährlich neue Rinde (Phloem)
und nach innen neues Holz (Xylem). Die innere Rinde (Bast) dient während
ihrer kurzen Lebenszeit dem Nährstofftransport und gibt im abgestorbenen
Zustand als Kork dem Stamm den äußeren Schutz. Der hellere aüßere
Xylemteil, das Splintholz, dient der Wasserleitung, das innere, tote Kernholz
nur noch der Stabilität.
Die Holzbildung beginnt im Mai/Juni und endet in der zweiten Augusthälfte.
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Das Fichtenxylem (Holzgewebe) ist wie bei den meisten Nacktsamern einfach gebaut und besteht hauptsächlich aus den 0,5-5mm langen Tracheiden (Holzfasern), die Leit- und Festigungsfunktion haben, und wenigen Parenchymzellen. In diesem Fichtenholzquerschnitt sieht man oberhalb des Jahresringes die Tracheiden des weitlumigen und dünnwandigen Frühholzes (dient dem Wassertransport) und unterhalb die des englumigen und dickwandigen Spätholzes (erhöht die Festigkeit). Daneben wenige Parenchymzellen. Holzparenchymstränge führen Harzgänge. Markstrahlen (insgesamt 5-10% des Xylems), die radial verlaufen, sind in der Abbildung nicht zu sehen. |
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Das Buchenxylem ist höher entwickelt: Zur Wasserleitung
dienen hier weitlumige Gefäße (Tracheen), die - wie bei
Birke, Pappel und Linde - im Querschnitt zerstreutporig angeordnet
sind. Daneben finden wir wieder Tracheiden, und Parenchymzellen.
Deutlich sind in der Abbildung auch die Markstrahlen (insgesamt 10-30% des Xylems) zu erkennen. Parenchymzellen sind an der Bildung der Markstrahlen, die radial verlaufen, beteiligt. Markstrahlen leiten Nährstoffe und Wasser und enthalten oft Harz. |
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Die Eiche gehört wie Esche und Ulme zu den ringporigen
Laubbäumen. Die weitlumigen Gefäße werden nur im
Frühjahr gebildet und sind auf dem Querschnitt ringartig angeordnet.
Das Bild zeigt alle Zelltypen! |