Geweih beim Damhirsch |
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Die
Geweihbildung wird hormonell (Progesteron und Testosteron) gesteuert. Während
der Keimzellenruhe (Juni bis Juli) wird das Geweih geschoben.
Testosteronbildung bewirkt dann Spermienbildung, Stopp des Geweihwachstums,
Fegen (August) und schließlich Brunft (Oktober/November).
Nach Ende der Brunft bewirkt der Rückgang der Testosteronproduktion
die Bildung von Wachstumshormen und damit den Abwurf des alten Geweihs
(April/Mai) und das Wachstum des neuen. Die Knochenhaut am Scheitel
des Kolbens lagert dabei neue Knochenmasse unter der stark durchbluteten
Bastschutzschicht an.
Die erste Geweihstufe ist der Spießer. Ab dem zweiten Kopf gibt
es Sechservereckungen, aber auch schon schaufelähnliche Andeutungenden.
Bei guter Ernährung können vom 3. Kopf ab Schaufler entstehen.
Der Geweihhöhepunkt liegt beim zehnten Kopf.
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| 1. Kopf |
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| Damschaufel |
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| ausgewachsener, mittelalter
Damhirsch (6. bis 9. Kopf) |
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Die skizze der Damschaufel stammt aus Jürgen
Schulte "Der Jäger", Verlag Eugen Ulmer, 1985 und wurden
teilweise nachbearbeitet.
Hansjörg Groenert
Fragen und Kommentare bitte als E-mail an: hjgroenert@uni-koblenz.de
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