Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
Lebensräume (Ökonischen)
Andreas Kohns


Gemeinsamkeiten und Unterschiede unter den einzelnen Larvenformen

Obwohl es zwischen den einzelnen Formen der Eintagsfliegenlarven Unterschiede gibt, lassen sich über ihr Aussehen und verschiedene weitere Eigenschaften allgemein gültige Aussagen treffen.

Zu den wohl markantesten Gemeinsamkeiten der Eintagsfliegenlarven gehören die drei Schwanzborsten und die Tracheenkiemenblätter am Hinterleib. Hinsichtlich der Anzahl der Schwanzborsten gibt es mit Epeorus sp. jedoch eine Ausnahme, da sie hiervon nur zwei Stück besitzt.

Die Nahrung der Eintagsfliegenlarven setzt sich vorwiegend aus pflanzlichen Stoffen zusammen, so z.B. dem Algenbelag von Steinen, organischen Schlammteilchen oder sonstigen pflanzl. Schwebstoffe.

Am Ende ihrer Entwicklung steht das Imagostadium, indem sich die Eintagsfliegen schließlich paaren.

Eintagsfliegenlarven nehmen, neben anderen Insekten, noch eine wichtige Stellung als Indikator für die Wasserqualität ein. Obwohl es unter den einzelnen Arten Unterschiede gibt, kann man sagen, daß sie alle auf Gewässer hinweisen, die mindestens Güteklasse II besitzen.

Neben den o.g. Gemeinsamkeiten gibt es allerdings noch deutliche Unterschiede unter den einzelnen Eintagsfliegenlarven. Dies kommt in Körperbau und Lebensweise deutlich zum Ausdruck, so daß man drei Artengruppen unterscheiden kann:

1. Grabende Form

2. Schwimmende Formen (zusätzliche Unterscheidung in "runde" und "flache" Larven)

3. Kriechende Form

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Weitere Auskünfte: Hansjoerg Groenert