Wir haben einen Traum ....

 Folgende Epsidode beschreibt einen Traum. Allerdings basieren Träume oft in Einzeldetails auf Realität. Diese Realitätsbezüge habe ich durch Links ins Web gekennzeichnet.


Nina sitzt im Bus der Linie S zum Campus nach Metternich. Sie blättert in Ihrem PDA und spielt den Tag mit Vorlesungen und Terminen durch,  hauptsächlich drängt sie jedoch im Moment der Gedanke,  ob denn wohl die Aufgabe aus dem Logikübungsblatt noch hinzukriegen ist - der Abgabetermin ist 12 Uhr. Eine Aufgabe ist so schwammig formuliert, daß sie gestern abend nicht zu lösen war.  Im Kalender blinkt ihr Assistent in Rot, sie klickt ihn an und erfährt, dass der Vortrag im Kolloquium, der für 16 Uhr angekündigt war, wegen Krankheit des Dozenten ausfallen muss - das ist angenehm, sie kann nun doch ins Squash-Training gehen. Schnell schickt sie Uli einen Terminvorschlag. Ihr Assistent macht sie weiterhin auf einen Kommentar im Logik-Newsgruppe aufmerksam: Ah ... jetzt hat der Tutor doch noch einen Hinweis zu der Aufgabe gegeben; sie wird das gleich in der Uni lesen.
Gerade rechtzeitig zu Vorlesungsbeginn erreicht Nina den Hörsaal. Der Dozent benutzt für die Veranstaltung sein Internet-basiertes Mathebuch in "Slicing Book Technology".
Die Folien aus dem Buch werden dabei auf einen Schirm an der Wand projektiert; der Dozent annotiert die Folien auf diesen Schirm je nach Situation. Nina klappt ihren Laptop auf, die Verbindung zum drahtlosen Uni-Netz wird hergestellt und Nina holt sich das Tafelbild auf ihren Laptop-Display. In einem Fenster daneben macht sie sich Notizen, die sie später zusammen mit dem Buch und den Zusätzen des Profs durcharbeiten wird.

Der Prof versteigt sich gerade in einem komplizierten Beweis eines Theorems - Nina ist völlig abgehängt; sie lässt sich vom Buch anzeigen, welche bereits eingeführten Begriffe in diesem Beweis verwendet werden. Sie merkt jetzt, dass es doch besser gewesen wäre die, letzte Vorlesungsstunde nachzubereiten, die meisten Dinge hat sie nicht parat. Sie markiert sich die entsprechenden Abschnitte um sie zuhause durchzuarbeiten.

Bis zu Ende des Beweises wird Nina nichts von dieser Stunde profitieren - sie kann dann wenigstens die Zeit für eine Literaturrecherche nutzen: Sie besucht die web-Seiten der Bibliothek und befragt sie lokale Suchmaschine nach einem Buch zum Thema ihres Seminarvortrags über RoboCup. Leider muss sie feststellen, dass es dazu keine  Monographie gibt. Eine Recherche bei www.researchindex.com
liefert jedoch ein ausführliches Tutorium zu dem Thema; der Autor wird 217 mal international zitiert, was ein Hinweis auf seine wissenschaftliche Qualifikation sein könnte. Sie lädt das File auf ihren  Laptop. Inszwischen ist auch der Beweis beendet. Der Prof fängt ein neues Kaptitel an und Nina versucht wieder den Faden der Vorlesung aufzuenehmen.
 

Beim Mittagessen (genauer beim Zahlen an der Mensa-Kasse) wird Nina daran errinnert, dass  ihr Konto deutlich überzogen ist; für den Rest dieses Monats muss sie haushalten.
Beim Kaffee auf der Mensaterrasse, wird sie von ihrem Agenten im PDA auf einen interessanten Chat im Asta-Forum aufmerksam gemacht. Sie klinkt sich ein und diskutiert mit Ruth über das Programm der diesjährigen Sommeruni.

Nach dem Essen besucht Nina das Seminar bei S. Das Seminar findet im CSCW-Raum statt; dort hängen mehrere grosse Touch-Screens, die von den Laptops über das drahtlose Netz benutzt werden können. Heute erarbeitet die Gruppe mit computergestützter Meta-Plan-Technik einen ersten Zugang zum Thema. Die Teilnehmer nehmen die Ergebnisse der Stunde zusammen mit ihren Notizen mit. Entweder sie haben, wie Nina mit eigenen Laptops gearbeitet oder sie speichern die Session in ihrem Home-Verzeichnis der Uni-Filesystems ab. Jedefalls muss jeder bis zum nächsten Mal eine Ausarbeitung auf dieser Grundlage erarbeiten.