Keine Corona-Panik!
05.03.2020
05.03.2020

Durch das AHS-Angebot kommen Kursleiter und Teilnehmer miteinander in Kontakt. Da fragt sich sicherlich der/die ein oder andere, wie in Zeiten des aktuell von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen internationalen Gesundheitsnotstand die Wahrscheinlichkeit einer potentiellen Corona-Virus-Infektion sein mag und wie sich dort allgemein zu verhalten ist.

Erst einmal: Keine Panik!

In Deutschland ist noch kein Mensch an der Erkrankung in Verbindung mit Corona-Virus gestorben und die ersten als infiziert erkannten Betroffenen gelten mittlerweile wieder als geheilt. Für eine durchschnittlich gesunde Person sollte eine solche Infektion auch keine nachhaltigen Folgen bzw. große Gefahr bedeuten.

Die Strategie der Experten (auf derzeitigem Erkenntnisstand: eine völlige Eindämmung scheint unwahrscheinlich) lautet, eine flächendeckende Ausbreitung so lange wie möglich hinauszuschieben / zu bremsen, um ausreichend Zeit für entsprechende und ausreichende Vorbereitung auf diese Situation zu sichern.

Da sind auch wir - der Allgemeine Hochschulsport, Organisierende, Kursleiter und auch Teilnemende - potentiell betroffen und mitverantwortlich. Deswegen dazu im Folgenden ein paar Informationen und damit verbundene Handlungsanweisungen:

 

1.) Zuständigkeiten & Anweisungen

Wir als Hochschulsport sind organisatorisch der Verwaltung der Universität Koblenz-Landau angegliedert. Damit sind wir an die Anweisungen der Universitätsleitung gebunden. Somit sind auch die KursleiterInnen des AHS, die quasi den "verlängerten" Arm des AHS darstellen, ebenso an die Weisungen der Universtiätsleitung gebunden.

Die Anweisungen der Universitätsleitung, veröffentlicht durch Thomas Hild (K52, Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz), sind unter folgendem Link zu finden und wir empfehlen ausdrücklich allen Angehörigen der Universität und insbesondere Kursleitern und Teilnehmern des AHS, sich mit den Inhalten gründlich auseinanderzusetzen:

https://www.uni-koblenz-landau.de/de/beschaeftigte/arbeitssicherheit/gb/coronavirus

Diese Seite ist stets aktuell und gibt viele wichtige Informationen zum richtigen Umgang mit der Thematik. Die Universtität richtet sich nach den Vorgaben und Informationen des Robert-Koch-Instituts (rennomierte deutsche Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten). Auf der Uni-Seite (siehe den Link!) wird zahlreich auf die Informationsseiten des Robert-Koch-Instituts verlinkt.

Ein für den AHS bedeutender Link dabei verweist auf eine PDF-Datei [ Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen ]:

Diese erklärt im Grunde, wie man unter Zuhilfenahme des gesunden Menschenverstands mit der Situation Corona im Zusammenhang mit AHS-Veranstaltungen umzugehen hat. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte kurz angedeutet.

 

2. Handlungsempfehlungen für AHS-TeilnehmerInnen

  • Wer sich krank fühlt, sollte grundsätzlich und unabhängig von "Corona" den AHS-Veranstaltungen fernbleiben und sich auskurieren.

  • Wer typische Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Fieber, ...) aufweist, sollte erst recht den AHS-Veranstaltungen fernbleiben - schon aus Rücksicht auf die andereren Teilnehmenden, die sicherlich kein gutes Gefühl in Gesellschaft mit jemand potentiell Ansteckenden haben.

  • Allgemeine Hygiene-Anweisungen befolgen. U.a. kein unnötiger Körperkontakt, Hände-Geben vermeiden und die Hygienetipps (siehe die mehrsprachigen Infografiken der BZgA) beachten.

  • Stets bei Eintreffen und Verlassen der Halle gründlich die Hände waschen! Wichtig: Desinfektion ist im nicht-medizinischen Bereich nicht erforderlich!

  • Wer aus "akut gefährdeten Gebieten" (i.S.v. Corona-Virus oder anderen Infektionskrankheiten) zurückkehrt oder jüngst potentiell Kontakt mit Virusträgern gehabt hat, sollte sich überlegen, vielleicht 14-Tage aus Gründen der Sicherheit und Rücksicht den Kontakt mit Menschenmassen (oder auch AHS-Teilnehmer-"Massen") zu reduzieren bis hin ganz zu vermeiden. 

 

3. Handlungsempfehlungen für AHS-KursleiterInnen

  • Selbstvertständlich gelten für KursleiterInnen selbst auch die persönlichen Handlungsempfehlungen, die an die TeilnehmerInnen (s.o.) gerichtet sind.

  • Den eigenen Teilnehmenden mitteilen, dass wer sich krank fühlt, bitte grundsätzlich den Kursen fernbleibt, da auch bei harmloseren Infektionskrankheiten ("Erkältung") die Ansteckungsgefahr für andere Teilnehmende viel zu hoch und auch völlig unnötig ist.

  • Teilnehmende, die offensichtliche Erkältungs-Symptome zeigen (Schnupfen, Husten, Fieber, ...) darum bitten / auffordern, die Teilnahme am Kurs abzubrechen und zu pausieren, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.

  • Personen, die aus "akut gefährdeten Gebieten" (i.S.v. Corona-Virus oder anderen Infektionskrankheiten) zurückkehren, dazu motivieren, für ca. 14 Tage den Kursen fernzubleiben.

  • Bitte jetzt regelmäßig die Anwesenden in Euren Kursen namentlich kontrollieren: sollte es tatsächlich dazu kommen, dass eine "Corona-Virus-infizierte" Person in einem Kurs teilgenommen hat, dass schnell nachvollziehbar ist, mit wem diese Person alles in unmittelbarem Kontakt gestanden hat! Das ist sehr wichtig, um einer schnellen und unkontrollierten Verbreitung entgegenzuwirken.
  • Hilfe und Info zu medizinischen und nicht-medizinischen Fragen können KursleiterInnen (als Beauftragte der Universität Koblenz-Landau) bereitgestellt werden. Anfragen hierzu per Mail an Thomas Hild (thild@uni-koblenz.de).

Wir hoffen, ein wenig Handlungsklarheit damit geschaffen zu haben.

Auf unser aller Gesundheit,
mit sportlichen Grüßen,

Euer AHS-Team

 

 

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