Das Gefühl der Befriedigung

Was Sexualforscher nicht fassen können, sagen die Frauen selbst

Karin Egidi / Gislind Bürger

1981, 138 Seiten
780-ISBN 3-499-14730-0


Alle Bemühungen, Privates und Politisches auseinanderzuhalten, sind zum Scheitern verurteilt. Solange die Ehe staatlich belohnt, die Pille kirchlich getadelt, die weibliche Anatomie auf Plakatsäulen vergrößert wird, kann auch die Sexualität nicht Privatsache bleiben. Wissenschaftler und Heilkundige haben längst bestimmt, was erwünscht ist. Männliche Zielvorstellungen beherrschn Sexualtheorien und die daraus abgeleiteten Therapieformen. Aber vielleicht sollte man auch mal die Frauen fragen, was sie sich wünschen, was sie von ihrem Partner erwarten und wie sie das Gefühl der Befriedigung beschreiben.
Hier haben achtzehn Frauen geantwortet: ihre sexuellen Biographien, ihre einzigartigen persönlichen Vorstellungen von dem, was für sie wichtig ist, beweisen, dass Selbstbewusstsein und partnerschaftliche Beziehungen wichtiger sind als alle technischen Tricks.

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