Wann wird KI zum Gegenüber? Anthropomorphisierung und soziale Nutzung KI-basierter Systeme

Mit der zunehmenden Verbreitung KI-basierter Systeme gewinnen Fragen nach der sozialen Wahrnehmung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz an Bedeutung. Insbesondere anthropomorphe Zuschreibungen an KI-Systeme können beeinflussen, wie Menschen mit diesen interagieren und welche sozialen Funktionen ihnen zugeschrieben werden. Ziel dieses Projekts ist es, die Rolle von Anthropomorphismus sowie die Nutzung von KI als therapeutischem Gesprächspartner oder sozialem Begleiter systematisch zu untersuchen.

Im Fokus stehen individuelle und situative Faktoren, die dazu beitragen, dass KI-Systeme als Freund, Berater oder therapeutische Instanz wahrgenommen werden. Untersucht werden sowohl potenzielle psychologische Chancen (z. B. Unterstützung, emotionale Entlastung, Zugänglichkeit) als auch Risiken (z. B. Abhängigkeit, Realitätsverzerrung, Reduktion menschlicher Interaktion).

Die Ergebnisse sollen Grundlagen für eine ethisch reflektierte, psychologisch fundierte Nutzung von KI-Systemen in sozialen und klinischen Kontexten liefern.


Kontakt

wissenschaftliche Mitarbeiterin und PostDoc, Abt. Entwicklungspsychologie und Psychologische Diagnostik

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Leiterin der Abteilung Entwicklungspsychologie und Psychologische Diagnostik / Vizepräsidentin für Forschung und Transfer

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