
Labor für biopsychologische-experimentalpsychologische Forschung
Ziele und Aufgaben
Biopsychologische Methoden werden in der psychologischen Forschung und Diagnostik immer häufiger verwendet. Sie haben den Vorteil, Aspekte des Erlebens und Verhaltens des Menschen relativ unabhängig von subjektiven Prozessen erfassen zu können. In experimentellen Studien verwendet dienen sie ebenfalls als objektivere zusätzliche Datenquelle.
Das Labor für biopsychologische-experimentalpsychologische Forschung sich zum Ziel gesetzt, unterschiedliche biopsychologisch fundierte Methoden (z.B. Eyetracking) sowie die Erfassung und Analyse von physiologischen Parametern (z.B. Hautleitfähigkeit, Herzrate, Stress- und Sexualhormone im Speichel) im Rahmen der psychologischen Diagnostik und Forschung einzusetzen. Aber auch Methoden der KI wie Facereader werden im Labor verwendet.
Darüber hinaus sollen diese diagnostischen Verfahren und ihre Anwendungsmöglichkeiten gezielt weiterentwickelt werden. Auf diese Weise erhalten insbesondere Studierende des 2-Fach-Bachelors Psychologie die Gelegenheit, sich mit diesen speziellen Methodiken vertraut zu machen und sie für ihre eigene Forschung, z.B. im Rahmen von empirischen Praktika oder Bachelorarbeiten verwenden.
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl
Laborleitung
Dr. Mirko Saunders
Im Labor durchgeführte Studien und Qualifikationsarbeiten
Kirsch, M. (2025). Physiologische Korrelate kognitiver Beanspruchung: Das tonische Skin Conductance Level im Kontext mentaler Rotation. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor Psychologie.
Tietz, A. (2025). Visuelle Aufmerksamkeit und kognitive Belastung in mentalen Rotationsaugaben: Eine Eye-Tracking Studie. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor Psychologie.
Lennon-Maslin, M. (2025). Bridging Gaps! : Spatial Ability Development in the Primary School Years and Its Relation to Affective and Academic Measures in STEM Learning in Boys and Girls. Koblenz: Universität Koblenz. Retrieved from https://opus4.kobv.de/opus4-uni-koblenz/files/2533/Dissertation+Final+MLENNONM+17.12.2024.pdf
Saunders, M. (2024). Blickanalysen bei mentalen Rotationsaufgaben. Koblenz: Universität Koblenz. Retrieved from https://kola.opus.hbz-nrw.de/files/2461/Dissertation+Mirko+Saunders.pdf
Lennon-Maslin, M. et al. (2023). Under my skin: Reducing bias in STEM through new approaches to assessment of spatial abilities considering the role of emotional regulation. Social Sciences 12, 6, 356. https://doi.org/10.3390/socsci12060356
Saunders, M., & Quaiser-Pohl, C. (2021). Identifying solution strategies in a mental-rotation test with gender-stereotyped objects. Journal of Eye Movement Research, 13(6), 5–5. https://doi.org/10.16910/jemr.13.6.5
Schmidt, Ch. (2021). Der Einfluss von Infraschall auf die kognitive Leistungsfähigkeit, das subjektive Wohlbefinden und das Stresslevel. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor Psychologie.
Geiß, M. (2019). Hashtag Prokrastination. Psychophysiologische Untersuchung von Stress und Beurteilung bei Prokrastination. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor Psychologie.
Schmidt, S. (2019). Was löst Prokrastination im Körper aus? Eine psychophysiologische Untersuchung von Stress und negativer Beurteilungen Prokrastination. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor.
Klotz, L.-M. (2019). Mentale Rotation von Kindern im Kindergartenalter: Eine Studie zu Einflussfaktoren unter besonderer Berücksichtigung der Strategie. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor Psychologie.
Hippler, N. (2018). Neuropsychologische Aspekte einer akuten C2-Intoxikation unter besonderer Berücksichtigung der konjugierten Okulomotorik im subklinischen Stadium. Bachelorarbeit im 2-Fach-Bachelor Psychologie.




