Evaluation der Badge-Pilotierung des IZL
Gegenstand
Pilotierung von Open Badges an der Universität Koblenz
Ziel des Pilotierungsprojekts war es, das Konzept von Open Badges der Hochschulgemeinschaft vorzustellen. Gleichzeitig sollte durch eine möglichst breite Akzeptanz innerhalb der Universität Koblenz ein förderlicher Rahmen für die Einführung geschaffen werden, in der Annahme, dass das vorgestellte Konzept einen vielversprechenden Beitrag zur Weiterentwicklung bestehender Anerkennungs-strukturen leisten kann. Darüber hinaus wurde die digitale Plattform Open Badges Factory getestet, mit der Fragestellung, wie nutzerfreundlich ein solches System im Kontext der Universität gestaltet ist.
Die Verantwortung des Projektes Open Bagdes liegt im Interdiziplinären Zentrum für Lehre (IZL)


Fragestellung
Die Evaluation der Badge-Pilotierungsphase verfolgte das Ziel, Erkenntnisse über die Akzeptanz, Praxistauglichkeit und Weiterentwicklungspotenziale des Badge-Systems sowie der zugrunde liegenden technischen Infrastruktur zu gewinnen.
Vorgehen
modellorientierte Entwicklung eines Interviewleitfadens auf Basis eines erweiterten Qualitätsmodells nach Donabedian, das Struktur-, Prozess-, Ziel- und Ergebnisqualität berücksichtigt
qualitative Interviews mit Vertreter*innen zentraler wissenschaftlicher Einrichtungen und Betriebseinheiten der Universität Koblenz
Interview mit dem Teilprojektverantwortlichen
- systematische Webrecherche zur Relevanz von Open Badges im Hochschul- und Arbeitsmarktkontext (u. a. hochschuldidaktische Einrichtungen, Fachgesellschaften, bundesweite Initiativen, ausgewählte Hochschulen)
Ergebnisse & Nutzung
Es deutet sich an, dass Open Badges künftig eine größere Rolle spielen könnten. Sollte sich dieser Trend bestätigen, böten Open Badges ein vielversprechendes Potenzial zur Weiterentwicklung bestehender Anerkennungsstrukturen an der Universität Koblenz. Die Ergebnisse machten zentrale Gelingensbedingungen und Herausforderungen bei der Einführung von Open Badges an der Universität Koblenz sichtbar und wurden für Entscheidungen zur weiteren Ausrichtung und Umsetzung des Projekts genutzt.




