Alexandra Zykunov liest aus ihrem Buch „Was wollt ihr denn noch alles?!“
Anlässlich des Internationalen Frauentags laden die Hochschule Koblenz, die Universität Koblenz, die Stadt Koblenz, der DGB und ver.di Sie zu einer Lesung mit der Autorin und Journalistin Alexandra Zykunov ein. In ihrem Buch „Was wollt ihr denn noch alles?!“ beleuchtet sie Zahlen, Fakten und Absurditäten rund um Gleichberechtigung und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen an.
Die Lesung findet am 13. März um 16:30 Uhr im Historischen Rathaussaal (Saal 101) in Koblenz statt. Der Eintritt ist frei! Wir bitten lediglich um eine Anmeldung per E-Mail an koblenz@dgb.de oder telefonisch unter 0261/303060.
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, Sie bei der Lesung begrüßen zu dürfen!
Der Internationale Frauentag am 8. März steht weltweit im Zeichen des Einsatzes für Geschlechtergerechtigkeit, gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe. Trotz wichtiger Fortschritte nehmen Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen sowie gegen Menschen aus der LGBTI+-Community in vielen Teilen der Welt zu. Der Kampf für Gleichberechtigung ist daher aktueller und notwendiger denn je und wird seit über 100 Jahren auch von Gewerkschaften aktiv unterstützt, die sich für die Rechte von Frauen, politische Teilhabe und ein selbstbestimmtes, finanziell unabhängiges Leben einsetzen.
Dennoch bleibt viel zu tun: Frauen verdienen im Durchschnitt weiterhin weniger als Männer, übernehmen einen Großteil der unbezahlten Sorgearbeit und sind strukturell benachteiligt. Der Internationale Frauentag macht sichtbar, wo politische Maßnahmen notwendig sind, um gleiche Chancen und Rechte tatsächlich zu verwirklichen und erinnert daran, dass der Einsatz für Gleichberechtigung kontinuierlich weitergeführt werden muss.
Die Ursprünge des Internationalen Frauentags reichen bis ins Jahr 1910 zurück: Auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin wurde ein internationaler Aktionstag vorgeschlagen, um die Forderungen nach politischer Teilhabe und Gleichberechtigung von Frauen sichtbar zu machen. Bereits 1911 fand der Frauentag erstmals in mehreren europäischen Ländern statt. Im Mittelpunkt standen insbesondere das Frauenwahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen. Im Zuge der revolutionären Ereignisse in Russland im Jahr 1917 gingen Frauen am 8. März für ihre Rechte auf die Straße. Wenig später erhielten sie dort das Wahlrecht. Heute wird der Internationale Frauentag weltweit mit Veranstaltungen, Demonstrationen und vielfältigen Aktionen begangen, die auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam machen und den Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit stärken.
Hintergrundinformationen zur Geschichte und Bedeutung des Internationalen Frauentags finden sich auf folgenden Webseiten:






