Internationaler Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Am 17. Mai wird weltweit der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) begangen. Der Aktionstag macht auf die fortbestehende Diskriminierung von Menschen aufmerksam, deren sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation nicht länger als Krankheit eingestuft wurde.
In Deutschland wurden in den vergangenen Jahrzehnten wichtige rechtliche Fortschritte erzielt, etwa durch die Abschaffung des §175, die Einführung der Ehe für alle und das Selbstbestimmungsgesetz. Dennoch erleben viele queere Menschen weiterhin Diskriminierung im Alltag, und queerfeindliche Straftaten nehmen zu.
Auch weltweit ist die Situation vielerorts weiterhin kritisch: In zahlreichen Ländern werden queere Menschen strafrechtlich verfolgt oder gesellschaftlich ausgegrenzt.
Der IDAHOBIT setzt daher ein wichtiges Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Akzeptanz. Die Sensibilisierung für die Rechte queerer Menschen und die Förderung von Sichtbarkeit bleiben von zentraler Bedeutung!
Weitere Informationen zum Aktionstag und seinen Hintergründen finden Sie hier!




