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Proseminar: Semantische 3D-Rekonstruktion an Tatorten und bei Verkehrsunfällen – Digitale Szenenanalyse im kriminalistischen und forensischen Kontext - WiSe 25/26
Organisatorisches
- Die Anmeldung erfolgt über KLIPS: (Link folgt)
- Der erste Termin findet in der ersten Vorlesungswoche statt
Inhalt
Die digitale Rekonstruktion von Tatorten und Unfallstellen spielt in der modernen Kriminalistik und Forensik eine zunehmend wichtige Rolle. Mithilfe von KI-gestützten Verfahren und Methoden der Computer Vision lassen sich aus Bild-, Video- oder Sensordaten realitätsnahe, dreidimensionale Modelle erzeugen und mit semantischer Information anreichern. So können nicht nur geometrische Strukturen, sondern auch Objekte, Bewegungen und Abläufe nachvollzogen und analysiert werden.
Doch wie funktionieren solche Verfahren zur semantischen 3D-Rekonstruktion konkret? Welche Datenquellen und Algorithmen kommen zum Einsatz? Wie präzise und zuverlässig sind die Ergebnisse, insbesondere in realen Einsatzszenarien wie Verkehrsunfällen oder komplexen Tatorten? Und welche Herausforderungen bestehen in Bezug auf Datenqualität, Automatisierung oder Interpretierbarkeit?
Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Proseminar gemeinsam auf den Grund. Eigene Themenvorschläge der Studierenden sind dabei ausdrücklich willkommen und können aktiv eingebracht werden.
Darüber hinaus vermittelt das Proseminar zentrale wissenschaftliche Arbeitsmethoden: vom Verfassen einer strukturierten Hausarbeit über den sicheren Umgang mit Quellen bis hin zu überzeugenden Präsentationstechniken. Ziel ist es, die Studierenden gezielt auf ihre Bachelorarbeit vorzubereiten. Daher beschäftigen wir uns auch mit Fragen wie z.B.:
- Wie schreibe ich eine Hausarbeit?
- Wie halte ich einen guten Vortrag?
- Wie mache ich Literaturrecherche?
- Wie zitiere ich richtig?
- Welche Tools können mir bei der Recherche und beim Schreiben helfen?