Priv.-Doz. Dr. Thomas Brühne

 

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Akademischer Oberrat


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Meilensteine von Thomas Brühne. KI-generiert mithilfe von ChatGPT (2026)

Meilensteine

Herzlich willkommen auf meiner Seite. Jeder Lebensweg besteht aus Entscheidungen, Wendepunkten und prägenden Erfahrungen. Auf dieser Seite finden Sie die Meilensteine, die meinen Weg geprägt haben – von der ersten Begeisterung bis hin zu meinen Visionen.

2004 – Der Anfang einer Reise

Das Erste Staatsexamen für Sonderpädagogik – abgeschlossen unter Regelstudienzeit. Ich war jung und brauchte die Abschlüsse. Das zweite Erste Staatsexamen folgte unmittelbar. Damit legte ich das Fundament: fachwissenschaftliche, fachdidaktische und pädagogisch-diagnostische Kompetenzen – verbunden mit einem tiefen Interesse an Lernpsychologie und individueller Förderung. Fragen, die mich bis heute nicht loslassen.

2006-2009 – Parallele Wege

Promotion und Vorbereitungsdienst parallel – eine bewusste Entscheidung für einen steinigen Weg. Morgens in der Schule, abends am Schreibtisch. Was zunächst nach Überforderung klang, erwies sich rückblickend als Glücksfall: Die Fragen aus dem Klassenzimmer inspirierten meine Forschung, die wissenschaftlichen Erkenntnisse bereicherten meine Lehre. Theorie und Praxis wurden zu einem integralen Bestandteil meiner akademischen Identität – und ich gehörte zu den jüngsten Doktoranden. Am Ende standen zwei Urkunden innerhalb eines Monats. Selbst Dekan und Staatssekretär staunten und gratulierten gleich zweimal.

2009 – Die Anfänge der Multiplikation

Mit der Ernennung zum Akademischen Rat auf Zeit setzte sich ein Muster fort: Wieder gehörte ich zu den Jüngsten in dieser Position. Entscheidend war jedoch weniger das Alter als die besondere Chance, Forschung und Lehre nun eigenständig gestalten zu können. Endlich konnte ich angehende Lehrkräfte ausbilden, eigene Ideen in die Bildungspraxis einbringen und ihre Wirkung weit über das eigene Klassenzimmer hinaus multiplizieren.

2013 – Schulbuch 2.0 zwischen Aufbruch und Niedergang

„Piraten – Seeräuberei im Wandel der Zeit“ war weit mehr als eines der üblichen Unterrichtsmaterialien. Es war das erste vollständig integrative Bildungsmedium in einem neu entwickelten Format – eine Mischung aus Zeitschrift, Schulbuch und Arbeitsheft. Fächergrenzen wurden bewusst aufgelöst, mehrperspektivische Zugänge miteinander verknüpft. Im Mittelpunkt stand stets der Lernende mit seiner Lebenswelt – ergänzt um eine gute Portion Kreativdidaktik.

Gemeinsam mit Peter Kirch, einem der renommiertesten Schulbuchautoren Deutschlands, entwickelte ich in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung eines traditionsreichen Bildungsverlags ein modulares Bildungskonzept für das 21. Jahrhundert. „So etwas gab es zuvor noch nie“, lauteten die Rückmeldungen. Insgesamt entstanden neun Ausgaben von Integra. Dann wurde die Reihe aus nicht nachvollziehbaren Gründen eingestellt – vielleicht ein Schicksal, das innovative Bildungsformate allzu oft ereilt. Die Idee jedoch lebt bis heute weiter in mir.

2014 – Lizenz zum Doppelkopf

Mit der Habilitation als einer der jüngsten Habilitanden erhielt ich eine doppelte venia legendi – für Humangeographie und Geographiedidaktik. Keine formale Spielerei, sondern Ausdruck einer Überzeugung: Fachwissenschaft und Fachdidaktik gehören schließlich zusammen. Wer Geographie lehren will, muss beides beherrschen. Diese Überzeugung prägt meine Arbeit bis heute.

2014 – Es ist nicht immer alles "California"

Die mittlerweile dritte Auslands-Exkursion in den Südwesten der USA. Erstmals führte ich siedlungsprozessorientierte Wüstungsforschung in der Wüste durch, was später vom Arbeitskreis der DGfG bestätigt wurde. Gemeinsam mit Studierenden erkundeten wir, dass verlassene Orte nicht nur historisch-genetisch oder durch Konflikte oder Kriege entstanden sind. Zwischen lost places und postapokalyptischer Szenerie wurde die flimmernde Sonorawüste in Kalifornien zum Reallabor für Studium und Forschung. Viele Studierende sprechen bis heute davon.

2019 – Hochschullehre 2.0, jetzt auch zertifiziert

Fünf Jahre nach der Habilitation entschied ich mich bewusst für einen weiteren Qualifizierungsschritt: das Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik. In der Begutachtung wurde mir attestiert, "einer der Besten" zu sein. Wichtiger als die erfreuliche Rückmeldung war jedoch die innere Einsicht: Gute Lehre ist kein Selbstläufer. Sie verlangt kontinuierliche Weiterentwicklung und den Mut, die eigene Praxis immer wieder kritisch zu hinterfragen.

2019 – Dornröschen wacht auf

Seit der Einführung gesellschaftswissenschaftlicher Fächerverbünde im Jahr 1972 hatte es praktisch keine größere wissenschaftliche Tagung zu diesem Thema gegeben. Fast ein halbes Jahrhundert Schweigen – obwohl Fächerverbünde den Schulalltag von mehr als einer Million Lernenden prägen.

Mit der von mir organisierten ersten Tagung „Gesellschaftswissenschaftliche Fächerverbünde zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ brachte ich Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland zusammen – anfangs waren es nur wenige. Doch plötzlich war eine der kontroversesten Debatten der Bildungslandschaft wiederbelebt und wirkte weit über Fach- und Ländergrenzen hinaus. Selbst in der Schweiz fand die Diskussion große Resonanz. Karrieretechnisch war dieser Weckruf allerdings nicht unbedingt die klügste Entscheidung – wissenschaftlich hingegen vielleicht eine der wichtigsten.

2022-2023 – Alte und neue Standards setzen

Das Ministerium für Bildung beauftragte mich mit der federführenden Überarbeitung der Curricularen Standards in den lehramtsbezogenen Studiengängen. Eine Verantwortung, die weit über die eigene Universität hinausreichte: Diese Standards prägen, wie zukünftige Geographielehrkräfte in ganz Rheinland-Pfalz ausgebildet werden. Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungspolitik verschmolzen zu einer gemeinsamen Gestaltungsaufgabe.

2023 – Das Forschungsfeld bekommt den ersten Doktorhut

Florian Johann, ein ehemaliger Masterabsolvent, legte mit seiner Dissertation "50 Jahre gesellschaftswissenschaftliche Fächerverbünde in Deutschland" die erste Doktorarbeit zu diesem Thema überhaupt vor. Ich durfte ihn dabei als Mentor begleiten. Was 2019 mit einer Tagung begann, mündete plötzlich in grundlegender Forschung. War Dornröschen nun wacher denn je.

2023 – Das Unhörbare hörbar machen

Mit dem ersten fachdidaktischen Aufsatz über Auditive Geographien plädierte ich dafür, das Räumliche nicht ausschließlich sichtbar, sondern vielleicht auch einmal hörbar zu denken. Eine vermeintlich visionäre, tatsächlich aber auditive Erweiterung geographischer Bildung?

2025 – Mit Doktor Fox zur Hochschullehre 4.0

Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie wir lehren, lernen und forschen. Zwar nicht mehr als der Jüngste, aber als der Erste in Deutschland erwarb ich unter Begleitung des IZL und eines der führenden Hochschuldidaktiker Deutschlands das erste KI-Kompetenz-Badge. Nicht als Selbstzweck, sondern aus Überzeugung: Unsere Studierenden benötigen diese Kompetenz für ihre Zukunft als Lehrkräfte. Und wer sie vermitteln will, muss bereit sein, selbst voranzugehen!

2026 – 250: Mehr als nur eine Zahl

Die Zahl 250 steht für 250 intensive Betreuungsverhältnisse, 250 Ideen – oft unerforscht, kreativ und mit ungewöhnlichen Zugängen. 250 Studierende, die mit Fragen kamen und mit Antworten gingen. Hinter jeder Arbeit steht ein Mensch, dem ich mit großer Freude Zeit gewidmet habe, um ihn individuell zu fördern. Vielleicht ist genau das am Ende die eigentliche Aufgabe guter Hochschullehre.

20xx – Zurück in die Zukunft?

Diese Meilensteine stehen für einen Weg, der von Neugier, Gestaltungswillen und Überzeugung geprägt war. Das Alter nimmt mir zwar irgendwann die Rolle des Jüngsten, nicht jedoch die Freude daran, Bildung immer wieder neu zu denken, Grenzen zu überschreiten und Spuren zu hinterlassen. Ich bin gespannt, welche Meilensteine noch folgen werden – neue oder vielleicht auch alte. Wer weiß das schon. Hauptsache, die Reise geht weiter.

Mir ist wichtig, dass Sie nicht nur sehen, was ich gemacht habe, sondern auch verstehen, warum diese Momente so bedeutsam für mich sind.