Besuch des Stiftungsmanagements der Alexander Tutsek-Stiftung an der Universität Koblenz

V. l. n. r.: Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Quirmbach, Barbara Kunze, Managerin der Alexander Tutsek-Stiftung, Nils Lenard Grosch, M. Sc., Nicole Moritz, M. Ed., Isabelle Henn, M. Sc. und Gianluca Reifert, M. Ed.. Bild: Universität Koblenz / Dr. Anita Razavi
V. l. n. r.: Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Quirmbach, Barbara Kunze, Managerin der Alexander Tutsek-Stiftung, Nils Lenard Grosch, M. Sc., Nicole Moritz, M. Ed., Isabelle Henn, M. Sc. und Gianluca Reifert, M. Ed.. Bild: Universität Koblenz / Dr. Anita Razavi
Barbara Kunze, Stiftungsmanagerin der Alexander Tutsek-Stiftung, hat an der Universität Koblenz mit Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Quirmbach und Doktorand*innen über den Fortschritt der inhaltlichen Arbeiten der entsprechenden Teilprojekte des Verbundvorhabens „Next Generation Refractories – NGR“ diskutiert. Hierbei wurden die aktuellen Entwicklungstendenzen bzw. geplanten wissenschaftlichen Ausarbeitungen besprochen. Das Vorhaben wird von der Alexander Tutsek-Stiftung vollständig finanziert.

Im Rahmen dieses Vorhabens, das 2023 startete und fünf Jahre dauern wird, sollen neue Synthesewege für Funktionalchemikalien entwickelt werden, die für die Herstellung von Feuerfestkeramiken unabdingbar sind. Es werden unterschiedliche Prozessrouten wie zum Beispiel das Sol-Gel-Verfahren, ein Verfahren zur Herstellung fester nichtmetallischer anorganischer Materialien aus fein verteilten Teilchen, den sogenannten Solen, und die Katalyse eingesetzt. Dabei wird auf verschiedene Rohstoffe wie Harze oder auch Geopolymere als umweltfreundliche Bindemittel zurückgegriffen.

Zudem erkundigte sich Kunze über die persönliche Mitarbeit der Doktorand*innen als Mitglieder des Graduiertenkollegs „Max-von-Laue Insitute of Ceramic Materials - CerMaX“. Hier steht die interdisziplinäre Nutzung der Analysemöglichkeiten der drei Partnerinstitutionen WesterwaldCampus der Hochschule Koblenz, dem Forschungsinstitut Glas/Keramik und der Universität Koblenz im Fokus. Ebenso die individuelle Wahrnehmung der Veranstaltungen des Interdisziplinären Forschungs-, Graduiertenförderungs- und Personalentwicklungszentrums (IFGPZ) der Universität Koblenz. Abschließend erfolgte noch eine Einladung für die Teilnahme der Doktorand*innen am Stipendiatentag der Alexander Tutsek-Stiftung in München im Mai 2026.

Hintergrund

Seit dem Jahr 2016 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Alexander Tutsek-Stiftung München und der Professur für Technische Chemie und Korrosionswissenschaften der Universität Koblenz.

Die Alexander Tutsek-Stiftung hat in diesem Zusammenhang bereits mehrere Master-Stipendien als auch Promotions-Stipendien an Studierende der Universität vergeben. Aus dieser Kooperation heraus entstanden zahlreiche Publikationen, Poster und wissenschaftliche Vorträge.

Datum der Veröffentlichung
Fachlicher AnsprechpartnerProf. Dr. Dr. h. c. Peter Quirmbach
Universität Koblenz Universitätsstraße 1 56070 Koblenz
pquirmbach@uni-koblenz.de0261 287 2239
PressekontaktDr. Birgit Förg
Universität Koblenz Universitätsstraße 1 56070 Koblenz
birgitfoerg@uni-koblenz.de0261 287 1766