Besuch des Stiftungsmanagements der Alexander Tutsek-Stiftung an der Universität Koblenz

Im Rahmen dieses Vorhabens, das 2023 startete und fünf Jahre dauern wird, sollen neue Synthesewege für Funktionalchemikalien entwickelt werden, die für die Herstellung von Feuerfestkeramiken unabdingbar sind. Es werden unterschiedliche Prozessrouten wie zum Beispiel das Sol-Gel-Verfahren, ein Verfahren zur Herstellung fester nichtmetallischer anorganischer Materialien aus fein verteilten Teilchen, den sogenannten Solen, und die Katalyse eingesetzt. Dabei wird auf verschiedene Rohstoffe wie Harze oder auch Geopolymere als umweltfreundliche Bindemittel zurückgegriffen.
Zudem erkundigte sich Kunze über die persönliche Mitarbeit der Doktorand*innen als Mitglieder des Graduiertenkollegs „Max-von-Laue Insitute of Ceramic Materials - CerMaX“. Hier steht die interdisziplinäre Nutzung der Analysemöglichkeiten der drei Partnerinstitutionen WesterwaldCampus der Hochschule Koblenz, dem Forschungsinstitut Glas/Keramik und der Universität Koblenz im Fokus. Ebenso die individuelle Wahrnehmung der Veranstaltungen des Interdisziplinären Forschungs-, Graduiertenförderungs- und Personalentwicklungszentrums (IFGPZ) der Universität Koblenz. Abschließend erfolgte noch eine Einladung für die Teilnahme der Doktorand*innen am Stipendiatentag der Alexander Tutsek-Stiftung in München im Mai 2026.
Hintergrund
Seit dem Jahr 2016 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Alexander Tutsek-Stiftung München und der Professur für Technische Chemie und Korrosionswissenschaften der Universität Koblenz.
Die Alexander Tutsek-Stiftung hat in diesem Zusammenhang bereits mehrere Master-Stipendien als auch Promotions-Stipendien an Studierende der Universität vergeben. Aus dieser Kooperation heraus entstanden zahlreiche Publikationen, Poster und wissenschaftliche Vorträge.




