Neue Folge des Uni-Podcasts: Herzensbildung als ethischer Kompass für Pflege und Alltag

Der Begriff „Herzensbildung“ taucht bis heute in Leitbildern von Krankenhäusern, Schulen und sozialen Einrichtungen auf. Doch was steckt dahinter?
In dieser Folge von „weiter:denken“ , dem Podcast der Universität Koblenz, spricht Host Christoph Asche mit Dr. Silke Doppelfeld (Institut für Pflegewissenschaft) über ein Wort, das überraschend aktuell ist. Für ihre Promotion hat sie sich auf eine wissenschaftliche Spurensuche begeben: von antiken Quellen über biblische Texte und die Romantik bis hin zu aktuellen Debatten über Ethik, Empathie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Menschen einen inneren Kompass entwickeln, der ihnen Orientierung gibt. Warum ist Herzensbildung weit mehr als bloße Freundlichkeit? Welche Rolle spielen kritisches Denken, Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Begegnung mit anderen? Und weshalb könnte Herzensbildung gerade in einer Zeit von Digitalisierung, Krisen und gesellschaftlichen Spannungen eine wichtige Zukunftskompetenz sein?
Außerdem berichtet Dr. Silke Doppelfeld aus ihrer langjährigen Erfahrung als Pflegekraft und erklärt, wie zwischenmenschliche Begegnungen ihren Blick auf das Thema geprägt haben.
Die neue Episode ist ab sofort auf Spotify sowie auf weiteren gängigen Podcast-Plattformen verfügbar:
Hier bei Spotify reinhören. Hier bei Podigee reinhören. Hier mehr Infos zum Podcast über die Webseite der Wissenschaftskommunikation der Uni Koblenz.
Mehr Informationen über Dr. Silke Doppelfeld und ihre Forschung gibt es hier.
Der Podcast der Universität Koblenz
„weiter:denken“ ist der Podcast der Universität Koblenz – und hier kommt einmal im Monat Wissenschaft zu Wort. In jeder Folge sprechen die Hosts Dr. Inka Engel und Christoph Asche mit Forscher*innen der Universität Koblenz darüber, woran sie gerade arbeiten – und über die Frage, warum ihre Forschung viel mehr mit unserem Alltag zu tun hat, als man mitunter denkt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und die Welt ein Stück weiter:denken wollen.



