SpieGelBild-Akteur*innen auf der 10. World Conference der International Toy Research Association (ITRA)

Die Konferenz stand unter dem Leitthema „Zeitgeist in Toys and Games“. Mitglieder des Konsortiums SpieGelBild – Spielend Gesellschaft bilden – organisierten und gestalteten für die ITRA das Symposium „Playing Between Norms: (Board) Games as Sites of Cultural Adaption, Empowerment, and Representation“. Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl vom Institut für Psychologie sowie Prof. Dr. Wiebke Waburg und Lars Boettger M. A. vom Institut für Pädagogik der Universität Koblenz stellten Forschungsergebnisse dazu vor, wie sich Grundschulkinder in Tansania westliche Brettspiele aneignen.
Wie sich Empowerment Prozesse in Brettspielgruppen für Mädchen mit Migrationsgeschichte gestalten können, zeigten Prof. Dr. Wiebke Waburg und Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl. Zudem waren Barbara Sterzenbach M. A., Jonas Maierhöfer B. A. und Irmina Schumann B. A. aus dem Bereich Organisationspädagogik der Universität Koblenz am Symposium beteiligt. Sie beschäftigten sich mit der Aushandlung von Diversität und Identität in Pen-and-Paper-Rollenspielen (DnD – Dice and Diversity). Alle Beiträge zeigten, wie Spiele zu Räumen werden können, in denen kulturelle Normen, soziale Beziehungen und gesellschaftliche Ordnungen erlebt, ausgehandelt und verändert werden.
Die ITRA World Conference ist ein besonderer Treffpunkt für die internationale Spiel(zeug)forschung und eine Möglichkeit, Forschungsergebnisse zu präsentieren und mit Peers aus aller Welt zu diskutieren. Forschende aus unterschiedlichsten Disziplinen und vielen Ländern der Welt kommen zusammen, um Ideen auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Kooperationen anzustoßen.



