StArfrica stärkt Startup-Netzwerke und Partnerschaften in Südafrika

Lilla Grün (mittl. Reihe, l.) und Derrick Vormawor (vorne, l.) von der Universität Koblenz mit Studierenden des Mandela University Africa Hub (MUAH) an der Nelson Mandela University. Foto: StArfrica
Lilla Grün (mittl. Reihe, l.) und Derrick Vormawor (vorne, l.) von der Universität Koblenz mit Studierenden des Mandela University Africa Hub (MUAH) an der Nelson Mandela University. Foto: StArfrica
Das Projekt StArfrica baut seine internationalen Partnerschaften weiter aus: Eine Reise nach Südafrika festigte bestehende Kooperationen mit führenden Universitäten des Landes und identifizierte vielversprechende Startup-Teams für das EXIST-Gründungsstipendium. Gleichzeitig wurde die Dokumentationsreihe „10 Faces Changing Africa“ weiter vorangetrieben.

Im Mittelpunkt der Reise standen neue institutionelle Partnerschaften, die Identifikation vielversprechender Startup-Teams für das EXIST-Gründungsstipendium sowie die Weiterentwicklung der Dokumentation „10 Faces Changing Africa – South Africa Women Edition“. Mit Memoranda of Understanding (MoUs) mit drei südafrikanischen Universitäten (Nelson Mandela University, University of Cape Town, University of the Western Cape) wurden die neu aufgebauten Partnerschaften zudem auch formell gefestigt und der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit gelegt.

Ein wichtiger Programmpunkt war der Austausch mit der Nelson Mandela University in Gqeberha (Port Elizabeth). Im Rahmen der Gespräche wurden sechs Startup-Teams vorgestellt, die grundsätzlich für eine Förderung im Rahmen des EXIST-Gründungsstipendiums infrage kommen. Drei Teams mit besonders hohem Potenzial wurden identifiziert und sollen nun in die weitere StArfrica-Inkubationspipeline aufgenommen werden. Besonders beeindruckt zeigte sich das StArfrica-Team von der herzlichen Gastfreundschaft vor Ort, dem eindrucksvollen Campus sowie der engagierten und erfolgreichen Arbeit des Mandela University Africa Hub (MUAH), der sich als wichtiger Treiber für Innovation und Unternehmertum an der Universität positioniert hat.

Kapstadt: Neue Partnerschaften und Ausbau der Pipeline

In Kapstadt führten die StArfrica-Vertreter*innen Gespräche mit Stuart Hendry, Leiter des Entrepreneurship-Education-Programms „Genesis“ an der University of Cape Town sowie mit Enrico Cupido und Abraham Johannes Oliver von der University of the Western Cape. Beide Hochschulen verfügen über starke Gründungsnetzwerke und vielversprechende Startup-Teams, die künftig für das EXIST-Gründungsstipendium in Betracht gezogen werden können.

Ein weiterer wichtiger Austausch fand mit der gemeinnützigen Organisation HOPE Cape Town unter der Leitung von Dr. Izane Reyneke statt. Dabei wurden erste Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit im Bereich Innovation und gesellschaftlicher Wirkung diskutiert.

Darüber hinaus traf StArfrica Kwanele Mkhwanazi, Vertreter des südafrikanischen Department of Trade, Industry and Competition (DTIC), sowie Anja Tambusso-Ferraz von der Regionalvertretung Westkap der deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Südliches Afrika), um Möglichkeiten einer engeren internationalen Zusammenarbeit auszuloten.

„10 Faces Changing Africa“ – Südafrika im Fokus

Parallel zu den Netzwerktreffen wurde auch die Produktion der Dokumentation „10 Faces Changing Africa – South Africa“ weiter vorangetrieben. Für die neue Ausgabe entstanden Behind-the-Scenes-Aufnahmen in Fish Hoek und Bellville, während die abschließenden Interviews in Kapstadt aufgezeichnet wurden.

Mit der Dokumentationsreihe macht StArfrica innovative Unternehmerinnen sichtbar und zeigt, welchen Beitrag sie zu wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wandel in Afrika leisten.

StArfrica baut Brücken zwischen Afrika und Deutschland

Die Reise nach Südafrika hat gezeigt, welches Potenzial in einer engeren Zusammenarbeit zwischen afrikanischen Hochschulen, Startup-Ökosystemen und deutschen Förderprogrammen liegt. Neue Partnerschaften wurden angestoßen, vielversprechende Gründungsteams identifiziert und wichtige Netzwerke weiter gestärkt.

Damit baut StArfrica seine Rolle als Brücke zwischen afrikanischem Unternehmertum und deutschen Innovations- und Förderstrukturen weiter aus.

Besuch bei der University of the Western Cape. Foto: StArfrica
Datum der Veröffentlichung
Fachliche AnsprechpartnerinElisabeth Grün
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Project Lead StArfrica - Startup Germany-Africa
egruen@uni-koblenz.de0261 287-2541