„Tag der Ausbildung“ an der Universität Koblenz begeistert Schülerinnen

Präsentierten die Uni Koblenz als spannenden Ausbildungs- und Arbeitsort: Anna Hitzler, Sophie Kohout, Ruth Sandforth, Sarah von Styp Rekowski und Thorsten Lewentz (v. l. n. r.) Foto: Ada-Lovelace-Projekt
Präsentierten die Uni Koblenz als spannenden Ausbildungs- und Arbeitsort: Anna Hitzler, Sophie Kohout, Ruth Sandforth, Sarah von Styp Rekowski und Thorsten Lewentz (v. l. n. r.) Foto: Ada-Lovelace-Projekt
Wie in den vergangenen Jahren nutzten Schülerinnen umliegender weiterführender Schulen die Gelegenheit, beim „Tag der Ausbildung“ an der Universität Koblenz MINT-Ausbildungsberufe praxisnah kennenzulernen.

Den Auftakt machte Sophie Kohout vom Zentrum für Informations- und Medientechnologien (ZIMT), die von ihrer Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration berichtete. Sie erklärte den Schülerinnen nicht nur, warum die Universität für sie ein guter Ausbildungsort war, sondern auch, warum sie sich inzwischen selbst als Ausbilderin engagiert.

Praxisluft konnten die Teilnehmerinnen dann bei Sarah von Styp Rekowski schnuppern, die mit den Schülerinnen Blumen programmierte und anschließend im 3D-Druckverfahren haptisch erfahrbar machte. Von Styp Rekowski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Informatik und ihre Didaktik und engagiert sich im Projekt PIONIERIN. Sie berichtete, dass sie sowohl während des Abiturs im Leistungskurs Informatik als auch während des Informatikstudiums mehrheitlich von Männern umgeben war und diesen Umstand gern ändern würde. Gestärkt durch diese einleitenden Worte machten sich die Teilnehmerinnen an das Programmieren und Knobeln, das ihnen teilweise viel abverlangte. Stolz konnten am Ende alle Arbeitsgruppen ihre programmierten Blumen vorzeigen.

Einen weiteren wichtigen Impuls setzte Thorsten Lewentz vom Interdisziplinären Karriere- und Studienzentrum (IKaruS) der Universität. Er klärte darüber auf, dass man auch ohne Abitur an der Universität studieren kann, wenn man über eine abgeschlossene Ausbildung verfügt. Lewentz schilderte seinen Weg an die Universität und berichtete, dass er sein Wissen nun auch als Mitarbeiter in beratender Funktion weitergibt.

Einblicke in die Arbeit einer Biologisch-Technischen Assistentin erhielt die Gruppe von Anna Hitzler, die neben einer Präsentation über ihren Ausbildungsberuf und die breitgefächerten Ausbildungsinhalte auch ein Experiment im Labor der Biologie vorbereitet hatte. Dass es beim Arbeiten im Labor vor allem auf exaktes und sorgfältiges Arbeiten ankommt, erfuhren die Schülerinnen, als sie Rotkohlsaft als Indikatorlösung zur Ermittlung des pH-Wertes verschiedener Flüssigkeiten einsetzten. Belohnt wurden sie mit wunderschönen Farbumschlägen.

Bei den Schülerinnen kam der große Praxisanteil gut an: selbst zu experimentieren, kleine Versuche durchzuführen und erste Einblicke in technische Anwendungen zu gewinnen, verschafft besondere Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmerinnen Informationen aus erster Hand zu Ausbildungsinhalten, Bewerbungsmöglichkeiten sowie zum Arbeitsumfeld an der Universität.

Organisiert wurde der „Tag der Ausbildung“ vom Ada-Lovelace-Projekt.

Foto: Ada-Lovelace-Projekt
Datum der Veröffentlichung
Fachliche AnsprechpartnerinRuth Maria Sandforth M.A.
Universität Koblenz Projektleiterin Ada-Lovelace-Projekt
sandforth@uni-koblenz.de0261 287-1940