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Helena Alles
Person
seit 10/2025
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik
2023-2025
Arbeit als Vertretungslehrkraft
2021-2023
Referendariat am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn
2013-2021
Studium der Germanistik, Pädagogik und Bildungswissenschaften (M.Ed. GymGe) und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft (M.A.) an der Bergischen Universität Wuppertal
Lehrveranstaltungen
SoSe2026
Modul 5: „Erwachsenwerden und Erwachsensein in der Jugendliteratur der Gegenwart – eine literaturdidaktische Perspektive“
Im Literaturunterricht der Sekundarstufe I und II befinden sich die Schüler*innen in der Lebensphase Jugend, die als Übergang vom Kind zur erwachsenen Person verstanden werden kann. Als Lektüre für den Deutschunterricht bieten sich daher gegenwartsliterarische Jugendromane an, welche das Erwachsenwerden und Erwachsensein zum Thema haben.
Das Seminar geht der Frage nach, wie den Schüler*innen bildende Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit diesen Romanen im Literaturunterricht ermöglicht werden können. Hierfür werden zunächst der Begriff ‚erwachsen‘ als Perspektive der Entwicklung und die Bedingungen der Lebensphase Jugend in den Blick genommen. Danach wird die Verhandlung im literarischen Diskurs thematisiert, indem Gattungen und Genres sowie ihr spezifischer Umgang mit dem Thema betrachtet werden. Anschließend werden ausgewählte Ansätze erarbeitet, die zur Untersuchung der literarischen Verhandlung des Themas herangezogen werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zur Literaturdidaktik in Beziehung gesetzt, indem die Funktion von Literatur und die Ziele des Literaturunterrichts genauer bestimmt werden. Wie diese Ziele erreicht werden können, wird anschließend durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Methoden für den Unterricht behandelt. Schließlich werden zwei gegenwartsliterarische Romane (s.u.) im Seminar untersucht und didaktisch aufbereitet, darunter der Roman, der für das Projekt „Koblenz liest ein Buch“ ausgewählt wurde. Den Abschluss bildet die Auseinandersetzung mit der Frage, wie audiovisuelle Transformationen von Romanen gewinnbringend im Literaturunterricht behandelt werden können.
Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um ein Diskursseminar (anwesenheitspflichtig). Zur Vorbereitung beginnen Sie bitte so bald wie möglich mit der verpflichtenden Lektüre der zwei Romane:
Elenna Fischer (2023): Paradise Garden. Zürich: Diogenes.
Robert Seethaler (2012): Der Trafikant. Berlin: Kein & Aber.
WiSe2025/2026
Modul 5: „Kinder und Jugendliteratur und ihre Vermittlung im Literaturunterricht“
Wie können Schüler*innen bildende Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendliteratur ermöglicht werden? Das Seminar geht dieser Frage aus literaturdidaktischer Perspektive nach. Hierfür wird zunächst die historische Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur betrachtet, um anschließend die Merkmale und Funktionen dieser Gattung für die heranwachsenden Leser*innen in den Blick zu nehmen. Danach werden die Ziele der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendliteratur genauer bestimmt und Kriterien für die Auswahl geeigneter Lektüren erarbeitet. Wie diese Ziele erreicht werden können, wird anschließend durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Prinzipien und Methoden für den Unterricht behandelt. Schließlich werden die theoretischen Grundlagen zur unterrichtlichen Praxis in Beziehung gesetzt, indem exemplarisch zwei Romane der Kinder- und Jugendliteratur (s.u.) im Seminar didaktisch aufbereitet werden. Zuletzt werden kinder- und jugendliterarische Werke in audiovisuellen Medien thematisiert.
Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um ein Diskursseminar (anwesenheitspflichtig). Zur Vorbereitung beginnen Sie bitte so bald wie möglich mit der verpflichtenden Lektüre der zwei Romane:
Erich Kästner: Emil und die Detektive. Erfurt: Atrium Verlag 2019.
Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee. Frankfurt a.M.: Fischer Verlag 2001.
Publikationen
- Eingereicht zum Druck: Alles, Helena M.: „Merz als Prozess der medialen Grenzüberschreitung: Das Märchen ‚Der Hahnepeter‘ von Kurt Schwitters“. In: L. Ehlis, K. Kiaups, U. Kocher, S. Singh (Hg.): Grenzräume und Raumgrenzen. Literatur- und kulturwissenschaftliche Studien zum Liminalen. Bielefeld. Erscheint 2026.
- Alles, Helena M. & Uaisiua, Schusmeither: „Oshideutsch in Modern Language Classes“. In: K. Lukas, C. Chapwanya, D. Agyepong & M. Famanta (Hg.): Teaching Transformations. Bielefeld 2025.
- Stock, Helena M.: „Struktur und Funktion von Sprache verstehen mithilfe sprachkontrastiver Verfahren. Möglichkeiten der der Didaktisierung von Oshideutsch“. In: Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung 2021, H. 29. S. 31–46.
Informationen für Studierende
Die Sprechstunde findet nach vorheriger Vereinbarung (halles@uni-koblenz.de) statt. Teilen Sie mir bitte auch mit, worüber Sie sprechen möchten.
Für das Anfertigen von Hausarbeiten beachten Sie bitte die Hinweise zum einheitlichen Verfahren für Hausarbeiten in der Germanistik.
Für die Anmeldung und Anfertigung von Bachelor- und Masterarbeiten beachten Sie bitte den Leitfaden für BA-Abschlussarbeiten.
Für Anfragen zur Betreuung Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit schreiben Sie mir bitte eine E-Mail mit einem konkreten Themenvorschlag. Im Falle einer Zusage beginnen Sie bitte mit der Erarbeitung eines Exposés, das Folgendes enthalten sollte:
- eine Ausformulierung des Erkenntnisinteresses
- eine Darstellung des geplanten Vorgehens und des angestrebten Ziels
- eine begründete Auswahl der Methode
- einen Gliederungsentwurf
- eine erste Forschungsbibliographie
- einen vorläufigen Zeitplan
Nach meiner Annahme des Exposés erfolgt die Anmeldung Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit.
Person
seit 10/2025
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik
2023-2025
Arbeit als Vertretungslehrkraft
2021-2023
Referendariat am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn
2013-2021
Studium der Germanistik, Pädagogik und Bildungswissenschaften (M.Ed. GymGe) und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft (M.A.) an der Bergischen Universität Wuppertal




