JProf. Dr. Katharina Fürholzer

 

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Tagungen & Publikationen (CfP)

Portrait (Boadicea, Shutterstock)

Vergessene Stimmen der Moderne. Deutschsprachige Autorinnen der Zwischenkriegszeit (Workshop & Sammelband)

Die Auseinandersetzung mit der deutschsprachigen literarischen Produktion der Zwischenkriegszeit ist nach wie vor stark von kanonisierten männlichen Autoren dominiert. Zahlreiche Schriftstellerinnen, die in den 1920er und frühen 1930er Jahren produktiv und auch erfolgreich waren, sind heute nahezu vergessen oder werden in der Forschung nur am Rande wahrgenommen. Dieser Workshop und der anschließende Band möchten einen Beitrag zur Wiederentdeckung und kritischen Neubewertung dieser Autorinnen leisten. Gesucht werden hierfür Beiträge, die sich mit dem literarischen Schaffen, den Publikationsbedingungen, den Netzwerken und der Rezeptionsgeschichte von Autorinnen dieses Zeitraums auseinandersetzen. Dabei interessieren uns sowohl Analysen zu einzelnen Werken als auch kultur- und sozialhistorische Kontextualisierungen. Besonders willkommen sind Beiträge, die intersektionale Perspektiven einnehmen und die Verschränkungen von Geschlecht mit anderen Kategorien wie Klasse, ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, Behinderung oder regionaler Herkunft in den Blick nehmen. Damit sollen auch jene Autorinnen sichtbar gemacht werden, die aufgrund mehrfacher Marginalisierung besonders stark aus dem literarischen Gedächtnis verdrängt wurden.

Workshops (dreiteilig): 10.7., 17.7. & 24.7.2026 (online)

CfP: Vergessene Stimmen (Deadline Abstracts: 15.1.2026)

In Kooperation mit Dr. Marcella Fassio (Germanistik, Universität Halle/Wittenberg)

Journal of Postcolonial Writing

Postcolonial Medical and Health Humanities: South Asian Literary Imaginaries and Epistemologies (Special Issue)

The special issue, to be published at the Journal of Postcolonial Writing, invites both theoretical reflections on the postcolonial medical and health humanities, and literary analyses of cultural texts which engage with the intersections of health, coloniality, and postcoloniality in South Asia and its diasporic communities. In particular, we invite contributions which will address the following four intersecting questions:

  • How do cultural texts from South Asia and its diasporic communities negotiate the colonial ramifications of health and well-being in general, and how do they address the colonial history of biomedicine and the coloniality of medicine more particularly? What role do non-hegemonic perspectives play in these negotiations?
  • How do South Asian cultural texts address contemporary forms of stratification, discrimination, and exploitation in biomedicine and healthcare in postcolonial contexts? How are these related to colonial and neocolonial fault-lines, but also to regional and/or globalized forms of implication beyond the North–South binary?
  • What role do epistemic and linguistic issues play in different literary imaginaries of health and medicine? That is, how do different texts address questions of knowledge production, in particular the suppression and recovery of medical and health epistemologies, and in what languages?
  • Through what representational politics and poetics do different texts address these questions?

CfP: Postcolonial Medical & Health Humanities (Deadline Abstracts: 1.4.2026)

In Kooperation mit JProf. Dr. Julia Wurr (English Literature, Universität Oldenburg) & Prof. Dr. Antara Chatterjee (Literature, IISER Bhopal)

Bergmüller – Rheinhochwasser (1784)

Hochwasser in der Literatur (Tagung & Sammelband)

Hochwasser gehört zu den prägenden Naturerfahrungen, die seit Jahrhunderten literarisch verarbeitet werden. In der Hochwasserliteratur artikulieren sich Frühformen einer ökologischen Kritik, gleichzeitig halten bis weit in die Neuzeit hinein Deutungen, die Hochwasser als göttliche Strafe verstehen. Forschungsseitig sind literarische Darstellungen von Hochwasser eng verknüpft mit Fragen nach einer ›Hydropolitik‹ und staatlichen Vorkehrungsmaßnahmen, nach medialen Repräsentationen sowie nach geschlechtsspezifischen Semantisierungen des Naturereignisses und der Retterfiguren, die dabei auftreten. Im Schnittbereich von literaturwissenschaftlicher Katastrophenforschung, Ecocriticism, Blue Humanities und der in jüngerer Zeit verstärkt untersuchten Literarischen Meteorologie bildet die Beschäftigung mit dem Phänomen Hochwasser ein vergleichsweise ›neues‹ Forschungsfeld. Insbesondere die Hochwasserliteratur des deutschsprachigen und zentraleuropäischen Binnenlandes ist noch weitgehend unerschlossen. Dabei zählen Rhein, Neckar und Elbe zu den prägenden Landschaften der deutschsprachigen Literaturgeschichte, in denen das Hochwasser seit jeher eine zentrale Rolle einnimmt. Die geplante Koblenzer Tagung nimmt dieses Forschungsdesiderat auf und widmet sich systematisch den literarischen Darstellungen von Hochwasser, speziell in der deutschsprachigen Literatur.

Veranstaltung: 15.10.–16.10.2026, Universität Koblenz

CfP: Hochwasser in der Literatur (Deadline Abstracts: 01.11.2025)

In Kooperation mit Korbinian Lindel (Germanistik, Universität Koblenz)