Nachbericht: Postsecular Performance Network Meeting V

Netzwerkmitglieder und Koblenzer Kollegen im Austausch. Von links: Prof. Wiebke Lohfeld, Prof. Andreas Ackermann, Prof. Josh Edelmann, Dr. Iswarya V., Dr. Natalie Giele, Prof. Isabella Schwaderer, Tom Sojer, Dr. David Olszynski, Dr. Riyako Hikota, Prof. Angela Kaupp, Dr. Christian Kern
Netzwerkmitglieder und Koblenzer Kollegen im Austausch. Von links: Prof. Wiebke Lohfeld, Prof. Andreas Ackermann, Prof. Josh Edelmann, Dr. Iswarya V., Dr. Natalie Giele, Prof. Isabella Schwaderer, Tom Sojer, Dr. David Olszynski, Dr. Riyako Hikota, Prof. Angela Kaupp, Dr. Christian Kern
Wie sind das Politische und Performance verknüpft? Hat Religion performative Elemente und wenn ja, welche? Gibt es ein Missbrauchspotential bei Performances? Kann ich mit Performance und künstlerischen Zugängen valide forschen und wie? Und was ist eigentlich das Postsäkulare?

Seit zwei Jahren beschäftigt sich das internationale, multidisziplinäre und DFG-geförderte Postsecular Performance Network mit der Erforschung und Beantwortung dieser Fragen. Vom 12.-15. März 2026 fand, nach vorangehenden Treffen in Frankfurt a.M., Münster, Philadelphia/Mass. und Hamburg, vermittelt durch Netzwerkmitglied Dr. David Olszynski (Institut für Katholische Theologie) das fünfte und abschließende Treffen des Netzwerks an der Universität Koblenz statt. Neben einer weiteren Fokussierung des Postsäkularen, arbeiteten die versammelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler intensiv an der Präsentation der Ergebnisse der gemeinsamen Forschungsarbeit in Form einer klassischen Buchveröffentlichung und der Ausarbeitung einer lecture performance, die am 1. Juni in Rom im Zug der European Academy of Religion zum ersten Mal präsentiert werden wird. Besonders wertvoll war für die Netzwerkmitglieder der Austausch mit den Koblenzer Kollegen Prof. Angela Kaupp, Prof. Wiebke Lohfeld und Prof. Ackermann, die aus ihrer jeweiligen Fachperspektive wertvolle Impulse beitrugen. Einmal mehr konnten sich so das Institut für Katholische Theologie und die Universität Koblenz als ideale Standorte für innovativen wissenschaftlichen Austausch über Fachgrenzen hinweg bewähren.

Datum der Veröffentlichung