Zukünfte an*fangen – Stadtgesellschaft solidarisch gestalten | Veranstaltungsreihe von Silke Ballath

Die Reihe lädt Studierende, Lehrende und Akteur*innen der Koblenzer Stadtgesellschaft dazu ein, einen gemeinsamen Denk- und Handlungsraum zu eröffnen und der Frage nachzugehen, wie sich eine Zukunft an*fangen lässt, die es noch nicht gibt.
Mit den eingeladenen Gäst*innen wird das An*fangen im Sinne Hannah Arendts als politische, ästhetische und pädagogische Praxis (künstlerisch) erforscht: Freiheit und Neuanfang entstehen im verantwortlichen Handeln im öffentlichen Raum, der Pluralität voraussetzt. Damit wird zugleich die Frage in den Fokus gerückt, wer in diesem Raum sprechen darf – denn strukturelle Ausschlüsse entlang von Geschlecht, Rassifizierung, Klasse, Körper und Begehren bestimmen mit, wer öffentlich sichtbar, hörbar und handlungsfähig ist.
Die Reihe startet am 19. November 2027 mit der Lecture zum gerade erschienen Buch „Die neue Höflichkeit“ von Pierrot Raschdorff. In weiteren Lectures und Workshops werden die Künstler*innen und Kunstvermittler*innen, Forscher*innen Justyna Weronika Łabądź, Luisa Ungar Ronderos, Valentina Utz, Lizza May David, Miriam Baghai-Thordsen, Isabel Monroy Moreno und Tabea Becher einen je spezifischen (künstlerisch-forschenden) Zugang zu den Leitfragen eröffnen: Wer darf sprechen? Wie entsteht solidarisches Zusammenleben? Und wie kann Zukunft kollektiv angefangen werden?
Start: Donnerstag, 19.11.2026 // 18:15-19:45 Uhr // das KREATOP. // Löhrstraße 113
Die Lectures sind öffentlich, für die Workshops melden Sie sich unter: sballath@uni-koblenz.de an.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch weiter:wirken – Fonds für Gleichstellung und Innovation der Universität Koblenz und findet in Kooperation mit das KREATOP. statt.



