Teilhaben ver*antworten – Impuls–Keynote von Prof.in Dr.in Silke Ballath beim Kamingespräch der Kulturministerkonferenz

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Wer entscheidet eigentlich, was Kultur ist? Mit dieser Frage eröffnete Prof.in Dr.in Silke Ballath (Kunstdidaktik/Ästhetische Bildung/Darstellendes Spiel, FB 2) am 13. Oktober ihren Impuls beim 24. Kamingespräch der Kulturministerkonferenz in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin. Vor den Kulturminister*innen und -senator*innen der Länder ging es darum unter dem Titel „Kulturelle Teilhabe junger Menschen: Wessen Kultur? Junge Menschen zwischen Teilhabe, Herkunft und Mitgestaltung“ zu diskutieren. Ballath Plädoyer: Junge Menschen sollen nicht nur teilnehmen oder teilhaben, sondern teilgeben – also mitgestalten und mitentscheiden. Dafür müssten Institutionen stärker offenlegen, welche Entscheidungsmacht sie zu teilen bereit sind. Werden Konflikte als Möglichkeit für Austausch verstanden, können sie Aushandlungsräume eröffnen. Wie das gelingen kann, hat Silke Ballath an zwei Berliner Beispielen gezeigt: dem Jugendgremium Schattenmuseum und dem Mentoring-Programm Future Move Tanz. Seit vielen Jahren ist und bleibt ihre Vision: Was als Kultur gilt, wird nicht mehr für junge Menschen definiert, sondern mit ihnen ausgehandelt, erprobt und experimentiert – nicht zuletzt um Freiräume zu schaffen, in denen ästhetische Erfahrungen (ohne Leistungsdruck und Produktorientierung) möglich sind. Denn kulturelle Teilgabe ist auch Demokratiepolitik. Und das heißt letztlich auch, ein Bewusstsein für existierende Ungleichheitsverhältnisse gemeinsam zu entwickeln

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