Volkshochschule Koblenz und Universität entwickeln Kooperation weiter

Die Universität und die Volkshochschule Koblenz blicken bereits auf eine langjährige vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit zurück. Vor allem in den Bereichen von Kultur, Gesellschaft, Bildung und Weiterbildung kooperieren beide Institutionen in unterschiedlichen Formaten miteinander.
Im Forum Wissenschaft, einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe der vhs Koblenz, der Hochschule Koblenz, dem digitalen Wissenschaftsprogramm "vhs.wissen live" und der Universität Koblenz, werden aktuelle Fragen des gesellschaftlichen Wandels thematisiert und Wissenschaft und Öffentlichkeit in einen wechselseitigen Dialog gebracht.
Der Fachbereich Philologie / Kulturwissenschaften bringt sich außerdem im Kursprogramm der vhs mit Seminaren, Vorträgen, Gesprächabenden und Vortragsreihen ein. So engagiert sich beispielsweise Prof. Dr. Werner Moskopp seit über 20 Jahren an der vhs mit philosophischen Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten. Vom Institut für Geschichte brachten sich u.a. Dr. Michael Hohlstein mit einer Vortragsreihe zur Erinnerungskultur von Krieg und Gewalt sowie JProf. Dr. Veronika Egetenmeyr mit einem Vortrag zum Barbarenbild im antiken Rom im Arbeitskreis "lebendige Antike" im Programm der vhs Koblenz aktiv ein. Darüber hinaus steht der Fachbereich mit der vhs Koblenz im Rahmen der AG Kultur & Politik in einem regelmäßigen Informationsaustausch.
In den Bereichen Bildung und Weiterbildung der vhs Koblenz besteht vor allem mit dem Fachbereich Bildungswissenschaften eine langjährige Zusammenarbeit, u.a. am Arbeitsbereich Erwachsenenpädagogik und Genderforschung von Prof. Dr. Nicole Hoffmann am Institut für Pädagogik, die zudem als Vorstandsmitglied des Fördervereins der vhs Koblenz tätig ist.
Mit dem Memorandum of Understanding wird vereinbart, die Optionen des Zusammenwirkens von Volkshochschule und Universität in Koblenz weiter auszuloten und zu realisieren. Zu den anvisierten Maßnahmen gehören unter anderem die Ermöglichung von Praktika oder Hospitationen, Exkursionen und Abschlussarbeiten, gemeinsame Projekte oder Maßnahmen des Transfers, wie die Mitwirkung oder Teilnahme an relevanten Veranstaltungen der Partnereinrichtung. Auch die wechselseitige Nutzung der öffentlichen Räumlichkeiten und Infrastrukturen im Sinne von externen Lernorten soll eröffnet werden.
Impressionen von der Vertragsunterzeichnung im Rathaus




Fotos: J. Brötz (Transferstelle FB2)



