Potentialbereich „Selbstregulation interdisziplinär weiter:denken“ startet

Interner Auftakt des Potentialbereichs Selbstregulation weiter:denken. Bildnachweis: Zentrum für Lehrkräftebildung/ Yvonne Werle
Interner Auftakt des Potentialbereichs Selbstregulation weiter:denken. Bildnachweis: Zentrum für Lehrkräftebildung/ Yvonne Werle
Wie kann Selbstregulation bei Schüler*innen, Studierenden und Lehrkräften gestärkt werden? Der neue Potentialbereich „Selbstregulation interdisziplinär weiter:denken“ erforscht dies in enger Zusammenarbeit von Zukunftsforum und ZfL an der Universität Koblenz.

Wie kann Selbstregulation auf allen Ebenen des Bildungssystems gestärkt werden – von Schüler*innen über Studierende bis hin zu Lehrkräften? Dieser Frage widmet sich der neue Potentialbereich „Selbstregulation interdisziplinär weiter:denken – Schlüsselkompetenz in sich verändernden Lern- und Lebenswelten“, unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Schiepe-Tiska.

Der Potentialbereich „Selbstregulation interdisziplinär weiter:denken“ erforscht wie Selbstregulation als zentrale Kompetenz in Bildungsprozessen entwickelt und gefördert werden kann, von der Emotions- und Co-Regulation über individuelle Lernprozesse bis hin zur Lehrkräftebildung. Im Fokus steht dabei sowohl, wie Lehrkräfte Schüler*innen beim Erwerb von Selbstregulationsstrategien unterstützen können, als auch wie sie ihre eigne Selbstregulation und professionelle Handlungsfähigkeit weiterentwickeln können. Ziel ist es, theoretische Perspektiven und empirische Forschung interdisziplinär zu verbinden und innovative Ansätze für Lehre, Lernen und Professionalisierung zu entwickeln.

 Die Forschenden des Zukunftsforums Lehrkräftebildung weiter:denken arbeiten dafür eng mit dem Zentrum für Lehrkräftebildung (ZfL) zusammen. Mit seinem umfassenden, interdisziplinären Ansatz konnte sich der Potentialbereich in einem internen Peer-Review-Verfahren erfolgreich neben zwei weiteren Projekten durchsetzen.

Gerade für die Lehrkräftebildung ist das Thema zentral: Selbstregulation hilft angehenden und praktizierenden Lehrkräften, Lernprozesse bewusst zu steuern, mit Herausforderungen reflektiert umzugehen und ihr professionelles Handeln weiterzuentwickeln. Zugleich ist Selbstregulation eine Schlüsselkompetenz, die den Bildungserfolg von Schüler*innen nachhaltig stärkt und unter anderem positive Auswirkungen auf Gesundheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden hat.

Die Pressemitteilung der Universität finden Sie hier.

Datum der Veröffentlichung