Sicher im Vertretungsunterricht – Werkzeuge und Strategien für Vertretungskräfte

Dieser Workshop soll Vertretungskräften eine Orientierung geben, um berufliche Erfahrungen im Schulalltag zu sammeln. Selbstverständlich lässt sich durch die Teilnahme nicht die zweite Ausbildungsphase ersetzen, dennoch sind die Referenten bemüht, wertvolle Tipps in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen, die es den zukünftigen Vertretungslehrerinnen und -lehrern ermöglichen, erste Gehversuche im schulischen Kontext zu absolvieren.
Christian Krampe erinnert hierzu aus bildungswissenschaftlicher Perspektive an die Unterrichtsqualitätsmerkmale und benennt zentrale Elemente, die bei der Planung und Gestaltung von Unterricht - je nach Unterrichtsfach und Schulform - unterschiedlich dosiert berücksichtigt werden können.
Wenn es um die konkrete Ausgestaltung unterrichtlichen Handelns geht, liefert Detlev Jacobs hilfreiche Vorschläge und methodische Bausteine. Hierbei werden beispielsweise Erklärvideos oder Möglichkeiten der Textbearbeitung vorgestellt, die sich im Unterricht als geeignete Methoden etabliert haben.
Dem nachgestellt richtet Markus Weidung den Fokus auf die erste Arbeitswoche in der Schule. Für viele Vertretungskräfte ist dies mit einem Perspektivwechsel verbunden, da viele Teilnehmende ihr Debüt vor der Klasse geben und nicht im Klassenverband sitzen. Nützliche Informationen, die den Schulalltag erleichtern, werden vermittelt. Vielfältige Themenfelder wie Schulschlüssel, Stundenpläne, Lehrerzimmer, Aufsichten etc. werden angerissen, um mit diesem Hintergrundwissen in der Institution Schule auch abseits des Unterrichts gut aufgestellt zu sein.
Vom Hörsaal ans Pult – keine Panik!
„Das Leben anzuregen - und es dann frei entwickeln zu lassen - hierin liegt die erste Aufgabe des Erziehers.“ (Maria Montessori)
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