Forschungsinfrastrukturen

Geräte, Wissensressourcen und Netzwerke gemeinsam nutzen

Forschungsinfrastrukturen bilden das Rückgrat moderner Wissenschaft. Die Universität Koblenz verfügt über vielfältige Forschungsinfrastrukturen, die wissenschaftliche Arbeit auf höchstem Niveau ermöglichen.

Diese umfassen Einrichtungen, Ressourcen und Dienste, die Forscher und Forscherinnen in verschiedenen Disziplinen zur Verfügung stehen – von Großgeräten, Laboren und Rechenzentren bis hin zu digitalen Plattformen, Datenbanken, Sammlungen, Archiven und sozialen Vernetzungsstrukturen.

Laut Wissen­schafts­rat werden Forschungs­infrastrukturen in vier Kategorien unterteilt.

Informations- und Kommunikationsstrukturen

Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen umfassen die zentralen Dienste und Systeme zur Bereitstellung, Erschließung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen und Forschungsdaten. Sie ermöglichen den Zugang zu analogen und digitalen Wissensressourcen und bilden die Grundlage für vernetzte, datenintensive Forschung sowie für den Einsatz moderner Methoden wie High Performance Computing und Künstlicher Intelligenz.

Wissensressourcen

Wissensressourcen umfassen alle systematisch aufbereiteten Informationen, Datenbanken, Sammlungen und Archive. Als Wissensspeicher ermöglichen sie den Zugang zu vorhandener wissenschaftlicher Erkenntnis und bilden die Grundlage für neue Forschungs- und Vermittlungsvorhaben.

Großgeräte, Instrumente und Laborinfrastrukturen

Eine exzellente und hochspezialisierte experimentelle und analytische Forschung erfordert modern ausgestattete Labor- und Geräteumgebungen. Die Universität Koblenz arbeitet daran, ihre Forschungsinfrastrukturen systematisch auszubauen und künftig zentral sichtbar zu machen.

Ziel ist es, vorhandene Großgeräte, Labore und spezialisierte Instrumente transparent zu erfassen und Forschenden zugänglich zu machen.

Soziale und wissensbasierte Forschungsinfrastrukturen / Forschungsplattformen und Arbeitsumgebungen

Soziale Forschungsinfrastrukturen schaffen die Voraussetzungen für wissenschaftlichen Austausch, Zusammenarbeit und Innovation. Sie umfassen sowohl physische Räume als auch digitale Plattformen, die Forschende miteinander vernetzen und den gemeinsamen Zugang zu Wissen, Daten und Ressourcen ermöglichen.

Als Begegnungszentren fördern sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit, unterstützen den Dialog und den Erfahrungsaustausch zwischen etablierten Wissenschaftler*innen, Nachwuchsforschenden und Anwender*innen und tragen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. Soziale Forschungsinfrastrukturen sind damit ein zentraler Baustein für zukunftsorientierte Forschung und nachhaltigen Erkenntnisgewinn.

Wissensbasierte Infrastrukturen sind zu verstehen als Service- und Beratungsstrukturen. Hierzu gehören z. B. Methodenzentren, Statistik- und Survey-Labore, Zentren für sozialwissenschaftliche Methoden, z. B. Umfragezentren, Datenaufbereitung, Coding- oder Visualisierungslabore.

Sie möchten neue Forschungsgeräte anschaffen?

Neue Geräte brauchen Platz, Infrastruktur (Strom, Gas, Belüftung o.ä.) und müssen den Arbeitsschutzregelungen entsprechen. Bitte setzen Sie sich mit Abteilung 5: Liegenschaften, Betriebstechnik, Arbeitsschutz in Verbindung, um zu prüfen, ob alle Voraussetzungen für das gewünschte Gerät erfüllt sind.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann der Beschaffungsvorgang starten. Bitte berückscihtigen Sie unsere Beschaffungsrichtlinien und kontaktieren Sie frühzeitig das Referat 42: Finanzcontrolling und Beschaffung, damit Sie Ihr Gerät möglichst bald nutzen können.

Sie suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten? Bitte kontaktieren Sie Referat 12: Forschung, damit wir gemeinsam nach einem passenden Programm suchen können.