KI-Werkstatt: Unterrichtsideen auf Knopfdruck

KI-generierte Illustration zum Thema Künstliche Intelligenz in Schule und Unterricht (erstellt mit ChatGPT, Juni 2026).
KI-generierte Illustration zum Thema Künstliche Intelligenz in Schule und Unterricht (erstellt mit ChatGPT, Juni 2026).
Künstliche Intelligenz ist innerhalb kürzester Zeit zu einem festen Bestandteil der Lebenswelt vieler Schülerinnen und Schüler geworden. Die Frage ist daher längst nicht mehr, ob KI in Schule und Unterricht genutzt wird, sondern wie Lehrkräfte diese Entwicklung didaktisch sinnvoll gestalten können.

Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich die Fortbildung „KI-Werkstatt: Unterrichtsideen auf Knopfdruck“, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe Im Dialog des Zentrums für Lehrkräftebildung (ZfL) der Universität Koblenz durchgeführt wurde. Lehrkräfte und Lehramtsstudierende erhielten die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz praxisnah kennenzulernen und kritisch zu reflektieren.

Unter der Leitung von Thomas Brühne (Abt. Geographie) und Nico Cordes (Zukunftslabor KI, Päd. Landesinstut RPL und Lehrbeauftragter, Abt. Geographie) wurden konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI für Schule und Unterricht vorgestellt und erprobt. Im Mittelpunkt standen die Nutzung von Fobizz als Planungsinstrument, KI-gestützte Lernprozesse sowie die kreative Medienherstellung mit KI.

Besonders praxisnah wurde es bei der Entwicklung eigener Unterrichtsmaterialien. Die Teilnehmenden erstellten mit Hilfe verschiedener KI-Werkzeuge digitale Medien und setzten sich mit der Frage auseinander, wie Aufgabenformate gestaltet werden können, damit Eigenleistungen von Lernenden auch im Zeitalter generativer KI sichtbar bleiben. Hierzu wurden beispielhaft KI-resiliente Aufgabenstellungen entwickelt und diskutiert.

Neben der praktischen Arbeit mit verschiedenen KI-Anwendungen diskutierten die Teilnehmenden auch deren Chancen, Grenzen und ethische Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, dass Künstliche Intelligenz Lehrkräfte nicht ersetzt, sondern als unterstützendes Werkzeug neue Möglichkeiten für Unterrichtsgestaltung, Differenzierung und individuelles Lernen eröffnet.

Die Veranstaltung verdeutlichte zugleich, dass die pädagogische Einordnung, kritische Reflexion und verantwortungsvolle Nutzung von KI weiterhin zentrale Aufgaben von Lehrkräften bleiben. Gerade vor dem Hintergrund der rasanten technologischen Entwicklungen kommt der professionellen Gestaltung von Lernprozessen eine besondere Bedeutung zu.

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