Das Projekt ist Bestandteil des Transregios 419 SHARP - Simulation-Based Learning in Higher Education. Advancing Research on Process Diagnostics and Personalised Interventions. Übergreifendes Ziel von SHARP ist es, einen Beitrag zur Theoriebildung über die Personalisierung des Lernens mithilfe von Simulationen an der Hochschule zu leisten. Der TRR fokussiert als Forschungskontext auf Diagnose und Intervention – zwei professionelle Praktiken, die in vielen akademischen Professionen von großer Bedeutung sind. Das an der Professur für Didaktik der Physik der TUM durchgeführte Teilprojekt verwendet Videosimulationen zur Förderung der professionellen Wahrnehmung angehender Lehrkräfte beim Diagnostizieren von Chemie- und Physikunterrichtssituationen, die forschendes Lernen beinhalten. In drei experpiemtellen Studien erforscht das Projekt die Bedingungen für effektives personalisiertes repräsentationales Scaffolding, indem die Informationskomplexität der Situation über das erforderliche PCK (fachdidaktisches Wissen) und die Salienz der zu diagnoserelevanten Aspekte an die Bedürfnisse der Lernenden angepasst wird. Das Projekt vergleicht dabei die Wirkung verschiedener Anpassungsgrundlagen (Lernvoraussetzungen und -prozesse) auf kognitive und motivationale Lernprozesse und Lernergebnisse.
Projektleitung: Andreas Vorholzer, Jenna Koenen (TU München), Birgit Neuhaus (Ludwig-Maximilian Universität München)
Mitverantwortliche: Tina Seidel (TU München)
Mitarbeiter*innen im Projekt: Monika Stoeber (TU München)
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 542251251







