Jede Zusammenarbeit wird angeleitet von Methoden und Formaten, um die Praxis zu erforschen, zu reflektieren, zu teilen und zu begleiten. Sie sind ebenso wichtig, wie Formate, die Forschungsfragen und -erkenntnisse in die Praxis übersetzen, für den Austausch, das Sichtbarmachen und Multiplizieren von künstlerischen Prozessen: Produktionen, Symposien, Ringveranstaltungen, Workshops, Lectures, Exkursionen, Fort- und Weiterbildungsformate, Dokumentationen, Publikationen, Tagungen.
Eine reflexive Praxis, Vernetzung, Wissens- sowie Erfahrungstransfer werden im Rahmen künstlerischer Formate und Zugänge und im Verhältnis zwischen Praxis und Theorie experimentiert und sichtbar gemacht.
2023 | Landschaft – Performance – Teilhabe
Ländliche Räume in kultureller Bildung und künstlerischer Praxis
Landschaften und kulturelle Bildung sind auf vielschichtige Weise miteinander verwoben. Die Beiträger*innen aus Kunst und Wissenschaft durchleuchten diese Beziehungen und eröffnen interdisziplinäre Perspektiven darauf, wie kulturelle Bildung Landschaften als gesellschaftliche, ästhetische und körperlich-taktile Räume konzeptioniert, erkundet und potenziell verändert. Ins Zentrum rücken dabei grundlegende Fragen nach dem Verhältnis von Stadt und Land sowie von Kunst und Natur, aber auch nach einem zeitgenössischen Verständnis von kultureller Bildung.
1. Auflage 2023, ca. 328 Seiten ISBN: 978-3-8376-6601-4 , 39,00€
Die Frage, was eine zeitgenössische Theaterpädagogik ausmacht, steht im Mittelpunkt dieses Tagungsbandes. Die Herausgeberinnen editieren Beiträge aus den Bereichen Theaterwissenschaft,¿Theaterpädagogik und künstlerischer Praxis. Unter vier Überschriften gehen die Autorinnen und Autoren in einen Diskurs über 1. zeitgenössische Theaterpädagogik, 2. die Bedeutung des Chorischen, 3. Affekte im Theater und 4. das Theater als Ort raumbildender Prozesse.
Die Texte zur Theaterpädagogik sind eine Positionsbestimmung des Zentrums für zeitgenössisches Theater und Performance, das den universitären Studiengang "Darstellendes Spiel/Theater" verantwortet. Im Teil über die große "andere Figur" des Theaters steht der Chor im Fokus. Die Beiträge zu Theater und Affekte widmen sich Körpern als Phänomene und als Experimentierfelder für eine performative und leiblich-sinnlich gebundene Praxis. Wie der Raum im zeitgenössischen Theater die traditionsreiche architektonische Trennung zwischen Ort der Aufführung und dargestelltem Raum aufbricht, ist das Grundthema des vierten Abschnitts.
1. Auflage 2020, 272 Seiten, ISBN 978-3-7639-6180-1, 27,90 Euro
Theorie, Vermittlung, Forschungin der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst
Der Band ZWISCHEN Kunst und Bildung beschäftigt sich mit den Spannungsverhältnissen von Kunst und Bildung und geht der Frage nach, wie sich diese in der künstlerisch-pädagogischen Praxis von Künstler*innen in formalen und semiformalen Bildungskontexten, insbesondere in den Bereichen Theater, Tanz und Performance, verhalten und produktiv gestaltet werden können. Inwieweit sind in den zeitgenössischen Künsten bildende Potenziale für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereits implizit enthalten? Welche Rolle kommt den Vermittlungsinstanzen im Hinblick auf Qualität und Professionalisierung zu? Vorgestellt werden Ergebnisse aus einer dreijährigen Erprobung und Entwicklung eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsmodells KUNST_RHEIN_MAIN, durchgeführt von Tanzlabor 21/Tanzplattform Rhein-Main sowie dem internen Kooperationspartner FLUX. Theater in Hessen unterwegs. Theater für Schulen. Verein zur Förderung der Zusammenarbeit von Theatern und Schulen in Hessen e.V., koordiniert und wissenschaftlich begleitet von der Universität Koblenz-Landau. In den Fokus gelangen dabei neben theoretischen Perspektiven, zeitgenössische künstlerische Verfahrensweisen und Vermittlungskonzepte sowie ausgewählte Themen aus der Forschungsperspektive.
1. Auflage 2018, 500 Seiten mit 58 farbigen und schwarzweißen Fotos, ISBN 978-3-7455-1027-0, 29,50 Euro