Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft

Ein digitaler Workshop für Promovierende, Postdoktorand*innen, (W1-)Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeitende





Die lange Qualifikationsphase an deutschen Universitäten bedeutet für Wissenschaftler*innen eine jahrelange berufliche Unsicherheit. Insbesondere die spätere Qualifikationsphase fällt dabei in die Zeit, in der Akademiker*innen in Deutschland Kinder bekommen. Vor dem Hintergrund oftmals befristeter Stellen sowie hoher Anforderungen an Arbeitspensum und Mobilität stellen sich viele Fragen rund um Familiengründung und Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft.

Dieser Workshop möchte Mut machen und zeigen, dass sich eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Wissenschaft auf der einen Seite und Familie sowie private Verpflichtungen auf der anderen Seite nicht ausschließen müssen. Es ist jedoch sinnvoll, sich frühzeitig Klarheit über individuelle Werte und Prioritäten zu verschaffen, sich (kritisch) mit Rollenmodellen auseinanderzusetzen und die Rahmenbedingungen und Spielregeln des universitären Systems zu kennen.


Inhalte

  • Welche Erfahrungen haben andere (angehende) Wissenschaftler*innen mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ gemacht – und was lässt sich daraus ableiten? Welche Strategien verfolg(t)en sie? Was empfanden sie als hilfreich, was weniger?
  • Was sind meine individuellen Werte, Prioritäten und Ziele? Welche Zukunftsszenarien kommen für mich in Frage? Und wie lassen sich meine Vorstellungen und Wünsche mit den äußeren Rollenanforderungen vereinbaren?
  • Mit welchen strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen sind (angehende) Wissenschaftler*innen konfrontiert? Wie gestaltet sich die Situation an der Universität Koblenz? Was sind mögliche Ressourcen und Unterstützungsangebote?



In Kooperation mit dem IFGPZ-Mentoring.