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Inklusiver Digital Twin für kleine Kommunen – Partizipative Zukunftsplanung mit KI
DiTKo
DiTKo richtet sich gezielt an kleine Kommunen in Rheinland-Pfalz mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen – demografischer Wandel, begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen sowie steigende Anforderungen an Infrastruktur und Daseinsvorsorge – verfügen jedoch häufig nicht über geeignete datenbasierte Planungsinstrumente. Das Projekt entwickelt einen schlanken, praxisnahen Digital Twin, der speziell auf die Rahmenbedingungen kleiner Kommunen zugeschnitten ist. Er bündelt vorhandene kommunale Daten, visualisiert Planungsoptionen und ermöglicht einfache KI-gestützte Szenarienanalysen, beispielsweise für Kitas, Ortskernentwicklung, Mobilität oder kleinere Energieprojekte. Ziel ist es, Entscheidungsprozesse transparenter, nachvollziehbarer und inklusiver zu gestalten. Der Prototyp wird gemeinsam mit Pilotkommunen entwickelt, erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Abschließend entstehen ein übertragbares Toolkit und ein Handbuch, damit auch weitere kleine Gemeinden in Rheinland-Pfalz die Lösung nutzen können.
Ausgangssituation
Kleine Kommunen in Rheinland-Pfalz – insbesondere Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern – stehen vor erheblichen Herausforderungen: demografischer Wandel, eingeschränkte Mobilität, Sicherung der Daseinsvorsorge, finanzielle Engpässe und begrenzte personelle Ressourcen in Verwaltung und Gemeinderäten. Gleichzeitig verfügen sie über starke Gemeinschaftsstrukturen, ehrenamtliches Engagement und kurze Entscheidungswege. Während Großstädte zunehmend datenbasierte Steuerungsinstrumente nutzen, fehlen übertragbare, niedrigschwellige Digital-Twin-Lösungen für kleine Kommunen.
Projektziel
DiTKo entwickelt einen praxisnahen, schlanken und übertragbaren Digital Twin speziell für kleine Kommunen.
Ziel ist es, kommunale Planungsprozesse datenbasiert zu unterstützen und gleichzeitig die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern zu stärken .
Der Digital Twin soll:
vorhandene kommunale Daten bündeln
Planungsoptionen visualisieren
einfache KI-gestützte Szenarien ermöglichen
Entscheidungsfolgen transparent und verständlich darstellen
Zentrale Zielsetzungen
- Anpassung des Digital-Twin-Ansatzes an kleine Kommunen
Entwicklung einer kostengünstigen, modularen und übertragbaren Lösung - Integration von KI-gestützten Szenarienanalysen
Simulation typischer kommunaler Vorhaben, z. B.: Bau einer Kita
Mehrgenerationenplatz
barrierefreie Umgestaltung von Ortskernen
kleinere Energieprojekte
Sicherstellung inklusiver Beteiligung
leicht verständliche Visualisierungen
Mehrsprachigkeit
barrierearme Bedienung
Einbindung von Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen






