Land fördert neue Nachhaltigkeitsprojekte der Universität Koblenz

Mit den Projekten „ChallengeYoUK“ und „Transform:uk“ startet die Universität Koblenz zwei innovative Vorhaben im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Beide Projekte werden durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit (MWWG) des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen der Förderlinie „Nachhaltigkeit an Hochschulen“ ein Jahr lang gefördert. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Transformation von Lehre, Campus und Hochschulstrukturen.
Drei Fachbereiche an „ChallengeYoUK“ beteiligt
Das Projekt „ChallengeYoUK“ zielt darauf ab, das Konzept des Challenge-based Learning an der Universität Koblenz bekannt zu machen und Lehrende in ersten Umsetzungsversuchen zu begleiten. Studierende bearbeiten dabei reale Nachhaltigkeitsherausforderungen und entwickeln eigenständige Lösungsansätze. Das Format verbindet praktische Erfahrungen mit wissenschaftlicher Reflexion, stärkt sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen und soll Studierenden ermöglichen, nachhaltiges Handeln konkret auszuprobieren.
Gleichzeitig trägt das Projekt unmittelbar zur Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategie der Universität Koblenz bei, indem es konkrete Beiträge und Aktionen innerhalb der Universitätsgemeinschaft initiiert und sichtbar macht. Das Projekt „ChallengeYoUK“ wird von einem fachbereichsübergreifenden Team aus den Bildungswissenschaften, den Mathematik- und Naturwissenschaften sowie der Philologie/Kulturwissenschaften getragen.
„Transform:uk“ setzt auf innovative Formen der Zusammenarbeit
Ergänzend dazu entwickelt und erprobt das Projekt „Transform:uk“ ein neues Beteiligungsformat für mehr Nachhaltigkeit an der Universität. Ziel ist es, Nachhaltigkeit als gemeinsame Aufgabe der gesamten Hochschule zu verankern und langfristig weiterzuentwickeln. Das Projektteam setzt sich aus Vertreter*innen verschiedener Fachbereiche zusammen und arbeitet eng mit dem Green Office der Universität Koblenz zusammen. Damit knüpft „Transform:uk“ an bestehende Strukturen an, in denen Studierende und Mitarbeitende bereits gemeinsam an Nachhaltigkeitsthemen arbeiten, und entwickelt diese gezielt weiter.
Im sogenannten Transferlabor arbeiten Studierende, Forschende und Beschäftigte aus der Verwaltung gemeinsam an konkreten Nachhaltigkeitsfragen auf dem Campus. Dabei entwickeln sie Ideen und Lösungen, die direkt im Hochschulalltag getestet werden können. In interdisziplinären Teams entstehen so innovative Ansätze und Formen der Zusammenarbeit, die nicht nur praktisch erprobt, sondern auch dauerhaft in die Universitätsstrukturen eingebunden werden sollen. Das Projekt schafft damit Möglichkeiten für Studierende und Mitarbeitende, sich aktiv einzubringen und gemeinsam die nachhaltige Entwicklung der Universität langfristig mitzugestalten.
Gemeinsam Hochschule weiterentwickeln
Beide Projekte verbinden in besonderer Weise Lehrinnovation, praktische Problemlösung und institutionelle Weiterentwicklung. Sie schaffen neue Räume für Beteiligung, fördern die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Statusgruppen und stärken die Rolle der Universität Koblenz als aktive Gestalterin gesellschaftlicher Transformation.
Mit der Förderung unterstreicht das Land Rheinland-Pfalz die Bedeutung von Nachhaltigkeit als zentralem Bestandteil der Hochschulentwicklung. Die Universität Koblenz knüpft mit den Projekten an ihr Ziel an, Nachhaltigkeit und Interdisziplinarität systematisch in Lehre, Forschung und Transfer zu verankern und innovative Formate zu erproben.




