
Kunstpädagogik
Für das Wintersemester 26|27 ist geplant das Fach Bildende Kunst Lehramt für alle Schulformen (Primarstufe, Realschule Plus, Gymnasium Sek I und Sek II – *ausgenommen der Berufsbildenden Schulen (BBS)) wieder einzuführen. Aktuell befinden wir uns in der Akkreditierung.
Das Studium setzt sich aus drei Bereichen zusammen:
In der Kunstpraxis bieten wir klassische und transklassische Werkgattungen in Ateliers an. Dazu gehören Einführungen, die bereits im Bachelor mit individuellen Schwerpunkten abgeschlossen werden. Im Masterstudium wird die künstlerische Ausbildung vertieft, um eine unmittelbare Erfahrung künstlerischen Handelns zu ermöglichen. Das Erlebnis von Kunstpraxis und das Selbstverständnis als Künstler*in führt zu einer authentischen kunstpädgogischen Haltung, die im Kunstunterricht grundlegend ist. Dabei stehen alle Veranstaltungen immer auch im theoretisch-analytischen Kontext von Wissenschaft.
Die Kunstgeschichte vermittelt die fachwissenschaftlichen Kompetenzen für eine reflektierte und kritische Auseinandersetzung mit Kunst und visueller Kultur im schulpädagogischen Kontext. Dazu gehört ein Überblick über die Kunstgattungen und Epochen sowie die Vermittlung zentraler kunstwissenschaftlicher Methoden zur Analyse von Kunst und visueller Kultur. Kunst wird dabei stets in ihren historischen, politischen und gesellschaftlichen Kontexten verortet und reflektiert.
Kunstdidaktik reflektiert künstlerische Prozesse, Theorien und Handlungsweisen in Bezug auf den Kunstunterricht. Die Kunstpraxis und -geschichte werden um weiterführende Theorien (feministische, diskriminierungskritsche, u.a.) sowie künstlerisch-forschende Methoden ergänzt. Im Zusammendenken künstlerischer, edukativer und gesellschaftlicher Prozesse wird eine eigene künstlerisch-edukative Haltung entwickelt. Veranstaltungen finden sowohl in der Schule als auch im Museum und der Stadtgesellschaft statt.






