Im Wintersemester 2024/2025 haben die Hochschule Koblenz, die Hochschule Geisenheim und die Universität Koblenz ein interdisziplinäres Lehrprojekt durchgeführt. Gemeinsam mit knapp 60 Master-Studierenden aus verschiedenen Fachrichtungen (Architektur, Freiraumplanung und Pädagogik) wird ein Hochschul-Pavillon für die BUGA 2029 entwickelt. Das Projekt wird mit anderen Fachrichtungen und auch in Kooperation mit der Hochschule Bingen in den kommenden Semestern fortgesetzt.
Im Rahmen eines Biologie-Didaktik Seminars werden Ideen gesammelt, wie das Thema Biodiversität in einem BUGA-Pavillon umgesetzt werden kann.
Eine Masterandin aus der Abteilung Geografie unter Leitung von Dr. Svenja Brockmüller befasst sich ebenfalls mit der Entwicklung eines BUGA-Pavillons für die vier Hochschulen. Da der Pavillon auf der BUGA-Fläche in Lahnstein geplant ist, hat die Studentin mit drei Lahnsteiner Schulen (Gymnasium und Grundschulen) Workshops durchgeführt, um Ideen für diesen Pavillon zu sammeln. Dabei geht es um die Frage, wie ein Pavillon als Begegnungsstätte für Kinder- und Jugendliche auf dem künftigen BUGA-Gelände aussehen und genutzt werden kann. Ziel ist es, den Kindern die Bundesgartenschau näherzubringen und sie aktiv in die Stadtgestaltung einzubeziehen. Unterstützt wurde das Projekt von Lehrkräften, den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und dem Zentrum für Lehkräftebildung der uk. Hier geht es zur Pressemitteilung der Stadt Lahnstein.
Wie können Kinder lernen, sich in einer global vernetzten, von Krisen und Digitalisierung geprägten Welt zu orientieren – und sie aktiv mitzugestalten? Mit dieser Frage haben sich Studierende des Grundschullehramts in den Wintersemestern intensiv auseinandergesetzt. Im Seminar „BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) im Sachunterricht umsetzen – inter- und transdisziplinäre Formate erkunden“ unter der Leitung von Prof. Dr. Lydia Kater-Wettstädt erprobten die Studierenden offene Lernformate, orientiert am Ansatz Lernen durch Engagement. Die Studierenden setzten sich dabei mit Ideen für Lernstationen in dem geplanten Hochschul-Pavillon auseinander. So entstanden interaktive Stationen rund um Themen wie Wasser, Fledermäuse oder Mülltrennung. Im Wintersemester 2026/2027 wird sich auf das Thema Wasser fokussiert.
Eine Masterandin aus der Abteilung Geografie unter Leitung von Dr. Svenja Brockmüller setzte sich mit folgenden Thema auseinander: „Naturräumliche, kulturlandschaftliche und identitätsstiftende Merkmale im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal – Analyse des Informationspavillons der BUGA 2029 und Empfehlungen zu seiner Weiterentwicklung”. Die Masterarbeit untersucht, inwiefern der geplante Informationspavillon der beteiligten Hochschulen die aus Literatur- und Expert:inneninterviews abgeleiteten naturräumlichen, kulturlandschaftlichen und identitätsstiftenden Merkmale der Region aufgreift und vermittelt, um im Anschluss Handlungsempfehlungen für die zukünftige Weiterentwicklung des kooperativen Projekts aussprechen zu können.
Zwei Masterarbeiten aus der Grundschulpädagogik befassten sich ebenfalls mit dem Thema der BUGA. Die erste MA-Thesis fokussierte sich auf "Die Bundesgartenschau 2029 als außerschulischer Lernort für Grundschulen: Eine Analyse bestehender Lern -und Bildungsaktivitäten und Wünsche von Grundschulen im Hinblick auf handlungsorientierte Lernkonzepte". Die zweite Arbeit arbeitete an einer didaktischer Rekonstruktion zum Thema Wasserverschmutzung im Kontext einer BNE in der Primarstufe"





