Sprecherin
Co-Sprecherin
Der Potentialbereich „Selbstregulation“ nimmt eine Schlüsselkompetenz für schulischen und beruflichen Erfolg, gesellschaftliche Teilhabe sowie körperliche und psychische Gesundheit in den Blick – bei Schüler*innen ebenso wie bei Lehrkräften. Er greift damit zentrale bildungs- und wissenschaftspolitische Herausforderungen auf, wie sie beispielsweise die Leopoldina 2024 formuliert hat. Das Vorhaben erforscht, wie Selbstregulation im schulischen Kontext durch fachspezifische Unterrichtskonzepte gefördert werden kann. Untersucht werden dabei die individuellen, sozialen und schulstrukturellen Bedingungen, die das Erlernen und Anwenden von Selbstregulationsstrategien bei Schüler*innen in verschiedenen Fachrichtungen sowie in inklusiven Kontexten unterstützen. Parallel wird auf der Ebene (angehender) Lehrkräfte erforscht, wie sie ihre eigene berufliche Selbstregulationskompetenzen weiterentwickeln und einsetzen können, um Zufriedenheit und Resilienz zu stärken. Ziel ist es, in Zukunft Selbstregulationskompetenzen fachübergreifend und interdisziplinär in der Lehrkräftebildung zu verankern. Durch die enge Zusammenarbeit mit der schulischen Praxis hat das Vorhaben das Potential, wichtige Impulse für Bildung und Forschung zu geben.
Im Fokus stehen:
Mit dem systematischen Fokus auf fachspezifische Selbstregulationsförderung erschließt das Projekt ein bislang wenig bearbeitetes Forschungsfeld mit hoher bildungspolitischer Relevanz. Das Vorhaben adressiert damit zentrale Ziele des Entwicklungsplans 2030 der Universität Koblenz, insbesondere die Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung und die Stärkung interdisziplinärer Forschung im Kontext von Lehren und Lernen.
Im Team arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Fachbereich 1: Bildungswissenschaften, dem Fachbereich 2: Philologie / Kulturwissenschaften, dem Fachbereich 3: Mathematik / Naturwissenschaften, dem Fachbereich 4: Informatik sowie dem Zentrum für Lehrkräftenbildung (ZfL) zusammen. Fachdikatiken aller 4 Fachbereiche sind vertreten.
Gefördert durch die Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz
